NEUE WEGE DER APP-PIRATERIE

Raubkopierte Apps ohne Jailbreak

03.01.13 | 11:56 Uhr - von
(Bild: Screenshot)

Kaum sind Hackulous/Installous Geschichte, stehen die Nachfolger auf der Matte: The Next Web verweist auf die zwei Angebote Zeusmos und Kuaiyong, die raubkopierte Apps ohne Jailbreak auf iOS-Geräte ermöglichen. Abgesehen von den rein rechtlichen Aspekten, die Raubkopien ausschließen, warnen Sicherheitsexperten vor den neuen Wegen der Verbreitung geklauter Apps.

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Bezahl-Apps kostenlos laden und das auch noch ohne Jailbreak: Diverse Dienste scheinen sich diese Art der App-Piraterie neu verschreiben zu haben. Wie The Next Web berichtet, gehen solche Anbieter mittlerweile mit Tricks vor, die statt auf die Entfernung der DRM-Signatur auf Sicherheitslücken im Apple Developer Programm zugreifen. Für Entwickler bedeutet die Vereinfachung, dass sich jeder Nutzer ohne die Hürde des Jailbreaks geklaute Apps installieren kann, einen immensen Schaden.

 

Kuaiyong.com bietet beispielsweise eine Software, die Apps am Rechner lädt und dann anschließend auf iOS-Geräte übertragen kann. Wie dabei die Überprüfung umgangen wird, dass die entsprechende App über den zu dem Gerät zugeordneten Account gekauft wurde, ist noch nicht ganz klar. 

 

Zeusmos, ein laut eigenen Angaben erst 15-jähriger Entwickler, bietet einen ähnlichen Service. Wer bei ihm eine Gebühr zahlt, erhält Zugriff auf eine Datenbank mit geklauten Apps und auf Apps, die von Apple abgewiesen worden und damit nicht über den App Store gekauft werden können. Zudem ist die Devise „Try before Buy“, was jedoch sicher nicht viele Nutzer eines solchen Angebots machen werden.

Beide Dienste könnten sich über geteilte Entwickler-Accounts und UDIDs ermöglichen. Apple verbietet ausdrücklich, anderen Personen eine Beteiligung am Developer-Account zu verkaufen und geht dagegen vor. Laut The Next Web sind aber gerade die verwendeten IDs auffällig bei beiden Angeboten. Aber egal, mit welchen Mitteln Zugriff auf die Apps gewährt wird: Sowohl aus Sicherheitsgründen (Gefahr von Malware, Zugriff auf Daten) wie auch aus rechtlichen Aspekten, die Raubkopien ausschließen, wird vor den neuen Wegen der Verbreitung geklauter Apps gewarnt.

Mehr zu: App Store | iPad 3 | iPad 4 | iPad mini | iPhone 4S | iPhone 5

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Bild von Solerimus

ich kann ja verstehen wenn man Photoshop und co. klaut, aber Raubkopien billiger Apps ist einfach nur blöd !

Bild von karesake

Und was macht es soviel "besser" ein teures Photoshop zu "klauen" als günstige Apps, wo entsteht wohl mehr schaden ...

Bild von klabec

Das ist die Denke der Leute, die Autos von Daimler oder Porsche abfackeln...

Bild von iPhonian

Ich sehe das ganz genauso

PS: ich kann ja nachvollziehen, was der Satz bedeuten soll, aber das hat doch mit Deutsch nichts zu tun. Man kann doch auch schreiben: So denken die Leute, ..... Das sind sogar ein paar Buchstaben weniger - Sorry, ich versteh's einfach nicht

Bild von Gutzi

@ karesake

Es ist nicht "besser", aber es ist doch wohl leichter nachvollziehbar, dass man keine 2000 Euro für Photoshop hinlegen kann/will (vermutlich war der PC, auf dem es genutzt werde soll billiger), als dass man sich ein Gerät für 600 Euro oder mehr kauft um dann Kosten von meist weniger als einem Euro zu sparen.

Bild von klabec

Das klingt logisch ;-)

Bild von iShaft

Weil es für einen Auszubildenden, Schüler oder Studenten selbst in der Studentenversion enorm viel Geld ist... Es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich mir endlich eine lizensierte Creative Suite von Adobe leisten konnte. Photoshop war bei mir für Jahre das letzte unlizensierte Programm. Jetzt ist alles legal.

Bild von iShaft

Also seit dem Update auf iOS 6 – glaube ich – muss man 3 Sicherheitsfragen für jede Apple ID hinterlegen. Meiner Erfahrung nach werden zwei davon nur nachgefragt, wenn man ein neues Stück Hardware das erste mal dazu benutzt, um etwas über die Apple ID zu kaufen. Das Einrichten dieser Fragen und Antworten kann man bequem über https://appleid.apple.com/de am Desktop machen. Man sollte allerdings beachten, dass man gleich (am besten zuvor) eine ZWEITE, alternative E-Mail-Adressen hinterlegt und verifiziert, damit man später, falls man die Antworten für die Sicherheitsabfragen vergessen hat, diese relativ einfach über diese E-Mail zurücksetzen kann! (siehe Link in der Apple ID Verwaltung/Sicherheit) Hat man dies nämlich nicht getan - dies betrifft vor allem Accounts die schon ein paar Jahre existieren – kann man die Sicherheitsfragen nur telefonisch über den Apple-Support zurücksetzen. Dafür müssen dann aber zwei, oder drei weitere, Legitimationsprüfungen erfüllt werden. Und das - so der Apple Support - klappt nicht immer! Ist der Account in diesem Fall nach mehrmaliger Falscheingabe erst einmal gesperrt, wird es eng... Also lieber etwas Zeit und Mühe in die Konfiguration und DOKUMENTATION der Sicherheitsfragen investieren als einen ganzen Tag Ärger zu haben wenn man sich mit der Groß und Kleinschreibung der Antworten nicht mehr sicher ist ... So etwas soll vorkommen ... ;-)

Bild von iShaft

Hä, war eigentlich als Antwort an @HämoGlobin gerichtet...

Bild von Solerimus

stimmt, also passt auf wo ihr Parkt :-P

Bild von HämoGlobin

Mal abgesehen davon wie schädigend es ist, durch das neue Sicherheitsfragen Verfahren von Apple ist es zur zeit unmöglich auf meinen neuen Apple Geräten Einkäufe zu tätigen und Apple mir auch keineswegs weiterhelfen möchte ist diese Methode doch sehr interessant für mich, meine Frage lautet: gibt es Feedback? Irgendwelche Erfahrungen oder sonstiges?

Gruß HämoGlobin

Bild von iShaft

siehe oben

Bild von HämoGlobin

Danke für die Antwort aber ich habe schon ein paar Telefonate mit dem Support geführt, teils brauchbare aber in der Regel doch alles hoffnungslose Fälle und Hilfe ist weit entfernt, um ehrlich zu sein habe ich auch keine Lust mehr mich mit dem Support rumzuschlagen, wenn ich an der Hotline Sätze wie "Sie müssen doch einfach nichts mehr Kaufen" zuhören bekomme, hat sich das Thema Appstore auch erledigt für mich

Gruß HämoGlobin

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