Die UDID ist für jedes iPhone einzigartig, dementsprechend hohe Wellen schlug der Diebstahl von 12 Millionen UDIDs. Weder Apple noch das FBI wollten damit etwas zu tun haben, nun ist die Quelle aber offenbar gefunden: der Publisher BlueToad.
Vor zwei Wochen drangen Hacker in die Server der Firma ein, BlueToad hat nun die gestohlenen mit den veröffentlichten Daten verglichen und eine Übereinstimmung von 98 Prozent festgestellt. Die Firma hat anschließend die Polizei informiert und die Schwachstelle behoben. Hätte der Hack einige Monate später stattgefunden, hätten die Hacker eventuell weniger UDIDs vorgefunden: Neuere Apps übermitteln die ID gar nicht mehr an die BlueToad-Server. Ältere tun dies hingegen schon und erst als Reaktion auf den Hack hat BlueToad beschlossen, auch von älteren Apps die UDID zu ignorieren.
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Apple hat zu dem Fall bereits Stellung bezogen. BlueToad habe wie jeder Entwickler Zugriff auf die UDID, den Geräte-Namen und -Typ gehabt. An Kreditkartendaten oder Account-Informationen kommen Angreifer auch mit den UDIDs nicht heran.
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