Meditation in einem Spiel umzusetzen, erscheint unmöglich und die bisher erschienenen „Zen“-Titel bis hin zum absurden „Zen Table Tennis“ bestätigen dies. Zen Bound ist jedoch anders: Es wird nicht mit Fingern der Steingarten umgepfl ügt, sondern ein Seil um verschiedene 3D-Formen gewickelt. An den Bereichen, die vom Seil berührt werden, breitet sich Farbe aus. Ist ein bestimmter Prozentsatz der Form umgefärbt, muss das Seil nur noch den blinkenden Nagel berühren.
Atmosphärisch ist bei Zen Bound schon der Einstieg: Die sanfte meditative Musik ist am Besten über Kopfhörer zu genießen. Die Herausforderungen hängen an Bäumen, Glühwürmchen fühlen sich durch die Laternen angezogen. Beim Einwickeln der 51 Skulpturen kann man sich Zeit lassen, Grafi k und Sound genießen, denn ein Zeitlimit gibt es nicht. Die Grafi k ist mit ihren realistischen Texturen und vor allem den Lichteffekten hervorragend gelungen. Zen Bound ist mehr Erlebnis als Spiel und vielleicht die entspannendste Erfahrung, die man mit dem iPhone machen kann. Eine Gratis-Version gibt es auch.
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