Bei Shibuya denkt wohl nur der Autor an Schule, die meisten anderen dürften den Stadtteil Tokyos als glitzerndes Lichtermeer aus Neonreklamen und riesigen Displays kennen. Die gleichnamige iPhone-App lässt sich von eben diesem Lichtermeer inspirieren. Das Spiel wurde für die Penny Arcade Expo als Indie-Showcase ausgewählt.
Neben Shibuya gehören neun weitere Spiele zum Showcase. Zwischen Spiel und Stadtteil gibt es indes keine großen Ähnlichkeiten - kein Wunder, handelt es sich doch bei der App um ein abstraktes Denkspiel ähnlich Tetris.
Wie gehabt gibt es einen Trichter, nur fallen in diesen ganze farbige Balken. Liegen zwei gleichfarbige Balken aufeinander, können sie entfernt werden. Kettenreaktionen lassen sich planen, denn die halbtransparenten Balken lassen sich in beliebiger Reihenfolge belegen. So ist es beispielsweise möglich, den gelben Balken an die zweite Position zu setzen und den blauen an die erste.
Shibuya hat zwei Spielmodi, den zeitbegrenzten Quickplay-Modus und den Endless-Modus. Für die Musikbegleitung wurde gleich die ganze EP (5 Songs) „Be so true” von Millionyoung lizenziert. Obwohl nicht direkt für das Spiel geschrieben, passen die Tracks sehr gut zu Shibuya. Das Spiel bietet Online-Ranglisten und Erfolge.
Ein wirklich feines Denkspiel mit sehr guter Musik - wer sich noch nicht an dieser Art von Spielen sattgespielt hat, sollte zugreifen.
ANZEIGE




Artikel kommentieren
sieht lustig aus. Also Daumen Hoch.
Kommentar hinzufügen