Die Sprungversuche Ihrer Katze wirken eher erbärmlich? Dann zeigen Sie Ihrem Stubentiger doch die Vorteile einer Klorolle. Mit ihr entwickelt Mr. Tibbles eine unglaubliche Sprungkraft, die er natürlich dafür nutzt, Vögel zu erwischen. Doch diese haben offenbar Freunde beim Militär und Ninja-Clans.
Das Spiel erinnert an Doodle Jump, nur bleibt der ständig hüpfende Mr. Tibbles auf einem Bildschirm. Erwischt er einen Vogel, bleibt ein Stern übrig, den er einsammeln kann. Trifft er mehr als einen Vogel, gibt es Bonuspunkte, gleiches gilt auch für die Erfüllung der Mission. Der Aufbau der Level wird zufällig generiert - aber da es sich nur um Plattformen handelt und es kein Scrolling gibt, ähneln sie sich dennoch. Zeitlich begrenzte Power-ups verlangsamen das Spiel oder verdoppeln die Punkte.
Tödlich ist für den Kater eine Berührung mit dem Boden, den Kugeln und Wurfsternen, die ihn zwar nicht direkt anvisieren, aber wenig Bewegungsspielraum lassen. Mit je 200 Vögeln werden "Morgen" und "Abend" freigeschaltet, mit Sternen Outfits gekauft. Einfach ist das nicht.
Technisch und spielerisch ist Rainbow Tissue Cat makellos, aber es ist eben auch das 500. Spiel, welches an Doodle Jump anknüpft. Powerups und Punkte-Boni wirken eher aufgesetzt. Wie ihr Protagonist, ist auch die App ein Fliegengewicht: Kann durchaus eine Weile Spaß machen, aber hat nicht die Substanz, um in einem Meer ähnlicher Casual-Titel mit knuffigen Charakteren aufzufallen.
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