Ein Geometry-Wars-Klon für das iPad? Weit gefehlt, denn im Genre der "Allein in einer Arena mit bizarren Kreaturen"-Shooter ist Mutant Storm ein Veteran und erschien vor dem ersten Geometry-Wars-Minispiel. Erst jetzt wurde der erste Teil für das iPad umgesetzt.
Nicht unbedingt der beste Zeitpunkt, erschienen doch etliche Dual-Stick-Shooter für das iPad. Geometry Wars wurde von Activision kurz nach Verkaufsstart des iPads veröffentlicht, jüngst gab es an dieser Stelle einen Test von Inferno+ zu lesen. Im Vergleich zu Geometry Wars sieht Mutant Storm rustikal aus, zumindest auf dem iPad 1. Auf dem neuen iPad gibt es die Action in Retina-Grafik, flüssig läuft die App auf allen Geräten.
Im Gegensatz zu Geometry Wars ist Mutant Storm in Level unterteilt, alle zehn gibt es einen Checkpoint. Ungewöhnlich bleibt auch das von Kampfsportarten inspirierte Gürtel-System: Ein schwarzer Gürtel bedeutet allerdings nicht, dass die Gegner dann mehr Respekt hätten, sondern das glatte Gegenteil.
Die beiden Modi des Originals sind enthalten. Im Abenteuermodus gibt es mehrere Leben und es stehen zunächst nicht alle Schwierigkeitsgrade zur Verfügung. Einen Mehrspieler-Koop-Modus wie bei den beiden Nachfolgern gibt es nicht.
Audiovisuell nicht ganz so beeindruckend wie andere abstrakte Dual-Stick-Shooter auf dem iPad, aber sehr gut spielbar ist Mutant Storm auch unterwegs. Die Steuerung hätte etwas präziser sein können, gerade weil in Mutant Storm häufig auf kleine Objekte geschossen wird.
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