Der erste Teil ist drei Jahre alt und sollte eigentlich nur das Prequel für "Hardgore" sein, doch Hardgore wurde verworfen: Nun kehrt Überlebenskünstler John Gore mit Minigore 2 auf iPhone und iPad zurück und dieses Mal bekommt er es mit Zombies zu tun.
Ein kräftiges Gähnen ist daher schon angebracht, denn es gibt Zombies in so vielen Variationen auf dem iPhone, dass es fast schon eine Erwähnung in Apples Keynotes wert wäre. Zum Glück wird das Zombie-Thema aber etwas großzügig interpretiert, außer menschlichen Zombies tauchen unter anderem Monster-Hasen, mörderische Weihnachtsmänner, der Tod persönlich und riesige Krokodile auf. Insgesamt gibt es über 60 Gegner, teils sogar bewaffnet, die sich auf John Gore und seine Freunde stürzen.
Die Standardwaffe ist eine Axt, andere Waffen haben eine begrenzte Haltbarkeit. Diese sind aber notwendig, da das Spiel sehr gerne eine Armada Zombies auf den Spieler fallen lässt. Auch ohne nachzuzählen dürfte die Aussage des Herstellers, 150 Zombies seien gleichzeitig auf den Bildschirm, zutreffen. Da mit der Verteilung der Extrawaffen sparsam umgegangen wird, zieht sich das Gemetzel allerdings in die Länge. Einen Mehrspielermodus gibt es wieder nicht.
Durch Aufrüsten der Waffen wird das Spiel etwas leichter. Münzen gibt es reichlich im Spiel und daher sind In-App-Käufe nicht nötig, um Waffen, Charaktere und Level freizuschalten und gegebenenfalls aufzurüsten.
Minigore 2 ist Minigore mit mehr Gegnern, Leveln und Charakteren, aber die Gegnermassen wirken hier schon ermüdend. Nichts Neues im Dual-Stick-Shooterland, aber wer den ersten Teil mochte, wird den Nachfolger lieben.
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