Da hat Medusa ganze Arbeit geleistet: Ein ganzes Klonvolk ist zu Stein erstarrt und setzt nun in 24 Leveln Staub an. Nur Mikey ist noch übrig, der nun laufend, springend und rutschend sein Volk befreit - wieder ein iOS-Spiel, welches Ähnlichkeiten mit einem gewissen Nintendo-Spiel nicht leugnen kann.
Mit zwei Richtungs- und Feuertasten kommt das Spiel aus, was sich schon bei anderen iOS-Hüpfspielen bewährt hat. Mikey Shorts steuert sich tadellos, dass Leveldesign ist aber auch nur an wenigen Stellen auf präzise Sprünge ausgelegt. Die "Gegner", welche in den Leveln herumlaufen, sind nicht tödlich und können Mikey auch nicht auf andere Weise gefährlich werden. Sie sind praktisch bewegliche Hindernisse, die mit einer Rutschattacke zerstört werden können.
Zwar kann Mikey Shorts gewisse Ähnlichkeiten zu Nintendos Super Mario Bros. nicht verleugnen, ist aber deutlich weniger komplex. Mikey hat unendlich viele Leben, es geht in jedem Level lediglich um Zeit. Die Münzen beeinflussen die Bewertung am Levelende nicht, können aber zum Kauf von "Verkleidungen" eingesetzt werden. Obwohl der Spieler ausdrücklich dazu aufgefordert wird, jeden Level möglichst schnell zu beenden, wurde mit den "goldenen Shorts" noch ein Objekt hinzugefügt, welches zum Erforschen und Suchen einladen soll.
Für eine Drei-Sterne-Bewertung sollten alle Sprünge sitzen und Mikey nicht irgendwo hängen bleiben. Die Statuen muss er dennoch alle berühren, denn sonst kommt er an den Barrieren nicht vorbei. Nach Absolvierung des Story-Modus bleiben noch die Herausforderungen, die alle mit einem knackigen Zeitlimit versehen sind.
Mikey Shorts steuert sich sehr gut und in jedem Level auf drei Sterne zu kommen, ist eine Herausforderung. Wer nicht gerne Level mehrfach spielt, nur um eine bessere Zeit zu erzielen, sollte sich Mikey Shorts nicht kaufen, denn ein anderes Ziel als die eigene Zeit immer wieder zu unterbieten, gibt es nicht. Der Story-Modus ist in einer halben Stunde durchgespielt und es gibt nichts, was dazu einlädt, etwas länger in den Leveln zu verweilen. Enttäuschend auch, dass es zwar sechs verschiedene Umgebungen gibt, aber sich die Eiswelt beispielsweise nicht anders spielt als die erste Welt.
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