Karateka ist eines der bekanntesten Spiele für den Apple II und wurde auf fast alle damaligen Systeme umgesetzt. Programmierer Jordan Mechner (Prince of Persia) ist auch an dem Remake beteiligt, welches nach der Xbox nun für iPhone und iPad verfügbar ist.
Wie im Original muss die Prinzessin Mariko aus den Händen des bösen Akuma befreit werden. Doch diesmal haben sich gleich drei Helden in Mariko verguckt, statt einem, hat der Spieler somit drei Leben. Die zweite Figur (Mönch) hat mehr Lebensenergie als die erste, die dritte (Grobian) hat am meisten. Es ist nicht schwer, dass Spiel durchzuspielen - die eigentliche Herausforderung besteht jedoch darin, mit dem ersten Helden Karateka zu schaffen.
Das Remake verwendet eine etwas eigenwillige Form des Kampfes. Der Held ist immer zuerst in der Defensive und erst wenn er den letzten Schlag seines Gegners geblockt hat, darf er selbst zuschlagen. Die Musikuntermalung und die Markierungen, die dabei helfen, den richtigen Zeitpunkt zum Blocken zu erwischen, geben Karateka den Anstrich eines Musikspiels. Buttonmashing führt weder beim Original noch dem Remake zum Ziel.
Karateka bleibt dichter an der Vorlage, als z.B. Segas Zaxxon-Fortsetzung. Viel Spieltiefe hat Karateka jedoch nicht - objektiv betrachtet ist es eine Aneinanderreihung von Quick-Time-Events, der Bildschirm muss lediglich im richtigen Moment berührt werden. Es gibt keine Abzweigungen oder Überraschungen.
ANZEIGE






Artikel kommentieren
Diskutieren Sie mit!
Damit Sie Artikel auf maclife.de kommentieren können, müssen Sie sich bitte einmalig registrieren – bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Die Moderation der Kommentare liegt allein bei maclife.de – kritische Kommentare und sachliche Diskussionen sind erwünscht, Beschimpfungen & Beleidigungen werden gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.