Tote Könige, so wissen schon Herr-der-Ringe-Leser, können immer noch ungemütlich werden und auch der (un)tote König aus God of Blades kommt nicht zur Ruhe. Die Schwertkampfaction soll an Fantasy-Groschenromanen erinnern - und belohnt sogar den Besuch einer echten Bibliothek.
Die Kombination aus Barbar und Bücherhalle - das gab es schon mal, aber nicht so ungewöhnlich wie hier: Wer ein bestimmtes Schwert freischalten möchte, muss sich in die Nähe einer Bücherhalle begeben, der Location-Dienst Foursquare dient als Quelle. Im Spiel selbst gibt es hingegen nicht viel zu lesen, ein netter Gag sind aber die Fantasy-Heftchen nachempfundenen Level-Intros.
Der König schwingt sein Schwert mit Wischbewegungen und kann auch auf diese Weise parieren. Im ersten Drittel des Spiels ist dies jedoch kaum erforderlich und wildes Gewische - bevorzugt von unten nach oben - reicht aus. Praktisch: Fliegt der gerade erledigte Gegner auf den heranstürmenden Feind, wird auch dieser erledigt, außer er ist größer und stärker. Am Ende eines Kapitels gibt es einen Bossgegner.
God of Blades erinnert gestalterisch durchaus an Pulp-Magazine, Erotik ist aber - schließlich erscheint das Spiel im App Store - nicht zu finden. Schlichter als die Grafik ist das Spiel selbst: Der König läuft automatisch, es findet alles in der 2D-Ebene statt und die Gegner greifen brav im immer gleichen Abstand an. Gegen God of Blades ist selbst Segas Fantasy-Beat'em Up Golden Axe spielerische Hochliteratur.
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Ich schlaf bei dem Video fast ein. Hehe.
Aber nix gegen Golden Axe sagen. Das war ist und spitze!
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