Von wegen tollpatschig, diese Katze zieht mit voller Absicht eine Spur der Verwüstung durch das Haus ihres Besitzers. Vom Dachboden bis zum Keller kann der Zerstörungswut freien Lauf gelassen werden - je teurer das zerstörte Mobiliar, desto besser.
Die Standardkatze ist dabei so stark, dass sie mühelos ein Sofa, einen Kühlschrank oder gleich mehrere schwere Gegenstände schieben kann. Diese lassen sich am einfachsten zerstören, wenn sie heruntergeschmissen oder von anderen Gegenständen zermalmt werden. Letzteres ist allerdings nur selten möglich, beispielsweise wenn ein Amboss auf einem Regal liegt.
Keine schlechte Spielidee und besonders für Katzenbesitzer wohl nachvollziehbar. Die Grafik ist allerdings ebenso wie die Physik schwach. Es gibt zusätzliche Tiere, die sich aber nur per In-App-Kauf (2,39 Euro) freischalten lassen. Doch wenn die normale Katze schon einen ganzen Konzertflügel schieben kann, wozu dann noch andere Tiere?
Das sind aber gar nicht die größten Probleme von Clumsy Cat. Zunächst wäre da die Steuerung: Die Katze springt mit einer Wischbewegung in der Nähe des Katzen-Sprites, nach links/rechts wird sie mit einer Berührung am jeweiligen Bildschirmrand bewegt. Es ist unmöglich, die Katze präzise zu steuern, alleine schon der Kampf mit der Steuerung kostet viele wertvolle Sekunden.
Selbst wer über diese Schwäche hinwegsieht, wird schnell merken, dass Clumsy Cat null Abwechslung bietet: Das Haus, die Gegenstände und die Anordnung der Objekte bleiben immer unverändert, andere Spielvarianten oder gar einen Mehrspielermodus gibt es nicht. Fazit: Witzige Spielidee, aber schlechte Ausführung.
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