Nicht nur Geometry-Wars-Veteranen wissen, dass gegen geometrische Formen nur Dauerfeuer hilft. In Ballistic SE tummeln sich hunderte Blasen auf kleinstem Raum. Gegen diese Rush-Hour hilft nur ein gut geölter Blaster und die Zeitlupe, mit der Ballistic eigene Akzente setzen soll.
Entwickler Luke Schneider muss Kreise und Blasen wirklich lieben, denn auch in Fireball SE waren sie im Überfluss vertreten. In Ballistic gibt es keine anderen Gegner, die Farbe der Blase verrät, wie sie sich verhält. Einige steuern direkt auf den Spieler zu, andere zersplittern und wieder andere halten besonders viele Treffer aus. Egal welcher Gegnertyp auftritt, sie vermehren sich alle so fleißig, dass es äußerst schwer ist, sich einen Weg freizuschießen.
Die Zeitlupe sorgt für etwas ausgeglichenere Verhältnisse, auch mit den Bomben lässt sich die Gegnerschar lichten. Alle sechs Level geht es in den Shop, um die eigene Blase aufzurüsten. Dies hat sie auch bitter nötig, denn sie ist langsam und besitzt nur eine Waffe. Im Challenge-Modus werden zehn Punkte auf die Fähigkeiten verteilt - das muss reichen, um zwei Minuten zu überleben.
Wäre Ballistic früher erschienen, würde die Wertung besser ausfallen. Geometry Wars sah zum iPad-Start bereits besser aus und an abstrakten 2D-Twin-Stick-Shootern mit Neon-Effekten herrscht kein Mangel.
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