Als umgekehrte Tower Defense sorgte Anomaly Warzone Earth für Aufsehen, Anomaly Korea führt die Reihe auf der koreanischen Halbinsel fort. Wie im Vorgänger muss ein Fahrzeugkonvoi durch den Kugelhagel manövriert werden, die Route legt der Spieler fest.
Die Handlung wurde von Baghdad nach Korea verlegt, viel geändert hat sich dadurch nicht: Nach wie vor geht es gemächlich durch die zerstörte Stadt, Abwehrtürme des Gegners werden von den Fahrzeugen automatisch unter Beschuss genommen. Die Reihenfolge der Fahrzeuge lässt sich jederzeit ändern und neue dazu kaufen - selbst die Apokalypse kann dem Kapitalismus nichts anhaben.
Einige zerstörte Türme hinterlassen Geld oder Power-ups, letztere lassen sich strategisch einsetzen. Das Geld kann in die Verbesserung der bestehenden oder in neue Fahrzeuge investiert werden. Die Route lässt sich jederzeit ändern, jede Karte bietet mehrere Wege zum Ziel.
Im Vergleich zum Vorgänger hat sich kaum etwas geändert: Nach wie vor fehlt ein Mehrspielermodus, die Kampagne ist nicht umfangreicher geworden und die Geschichte ist nicht der Rede wert. Allerdings handelt es sich auch bei Anomaly Korea um eine hervorragend präsentierte umgedrehte Tower Defense, die Fans des Genres gefallen dürfte.
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