Christopher Comair ist in Sachen App-Fotografie kein Unbekannter. Mit Polarize, Format126 und LOFI hat er schon mehr als brauchbare Apps vorgelegt und auch EffectsLab hat einige Stärken. Wie andere Entwickler auch, setzt er dabei auf eine Liste von Effekten wie Sättigung, Farbtönung, Leuchtdichte oder die Klassiker Lomo, Polaroid und Nostalgie.
Gerade bei den unter Fun rubrizierten gibt es einige schöne weitere Filter, die auf Namen wie Tweed, Hong Kong 1976 oder Summer '69 hören. Und genau hier beginnt tatsächlich der Spaß und die Experimentierfreude, denn diese lassen sich übereinander stapeln und schließlich zu neue Kreationen formen, denen man für eine spätere Anwendung eigene Namen geben kann. Es ist klar, dass die Qualität nicht besser wird, je mehr Effekt-Layer gestapelt werden, doch ab und an stößt man auf Gold und hat ein Unikat entwickelt. Wenn man dabei aber nicht auf die genaue Abfolge der Buttons achtet, ist ein gelungener Effekt für immer verloren, denn „Undo“ gibt es nicht. (tf)
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