Wirtschaftssimulation

Spiele-Kurztest: Sim City - Städte der Zukunft

Viel zu kleine Städte, eine mit Macken behaftete KI, beständiger Onlinezwang und die selbst auf aktuellen Macs eher bescheidene Performance haben die im vergangenen Jahr erschienene SimCity-Neuauflage zu einer der größten Enttäuschungen des Jahres 2013 werden lassen. Auch die zahlreichen Updates – man ist inzwischen bei Version 8 angelangt – vermochten bislang nur bedingt Abhilfe zu schaffen. Ungeachtet dessen ist jetzt das erste große Erweiterungspaket erhältlich, Name und Motto zugleich: „Städte der Zukunft“.

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Das Add-on stellt den Spieler vor die Wahl: Wer sich der Gebäude und Forschungen der sogenannten Akademie bedient, kann seine Stadt dank diverser Hightech-Wunder in ein utopisches Idealbild Marke „Star Trek“ verwandeln. Das finstere Unternehmen OmegaCo winkt hingegen mit Ausblick auf satte Rendite – mit dem Umweltschutz und der Moral nimmt man es da nicht so genau: Dystopie statt Utopie! Der oft geäußerten Kritik hinsichtlich der zu kleinen Städte nimmt sich das Add-on mit den neuen Megatürmen an: Mit den gigantischen und hübsch anzusehenden Wolkenkratzern lässt sich jetzt auch vertikal siedeln. Doch die Anzahl der Türme ist begrenzt, zudem sind Angebot und Nachfrage innerhalb der riesigen Bauwerke nicht immer nachvollziehbar.

Fazit

Die Schwächen des Grundspiels bügelt das Add-on nicht aus.

Stefan Molz

Testergebnis
ProduktnameSim City - Cities of Tomorrow
HerstellerMaxis
Preis30 €
Webseitewww.simcity.de
SystemvoraussetzungenOS X 10.7.5, Intel Core 2 Duo, 2 GB RAM, Intel HD 3000
Bewertung
3.5
ausreichend
 

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