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Test: „Not A Hero“ für den Mac - Killer-Karnickel trifft auf Retro-Kult

Der Pixellook ist wieder in, Spiele mit Retrografik der letzte Schrei. Das weiß auch Roll7, die unter anderem das Skateboard-Spielchen OlliOlli entwickelt haben. Doch Skateboards sind den Briten längst nicht mehr genug, mit „Not a Hero“ wendet man sich den wirklich wichtigen Themen zu …

Not A Hero“ ist schräg. Verdammt schräg. In welchen anderen Videospielen schlüpft man schon in die Haut eines Helden wider Willen, der ein anthropomorphes, lilafarbenes Karnickel bei dessen Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters unterstützen muss? Und das, weil einzig dieses durch die Zeit gereiste Langohr eine Alieninvasion und den damit verbundenen Weltuntergang verhindern kann?

(Bild: Screenshot)

Um die Wähler von sich und seiner Kompetenz zu überzeugen, schickt Bürgermeisterkandidat BunnyLord den Spieler auf mörderische Missionen. Die Idee: Wer erfolgreich das Verbrechen bekämpft, steigt schnell in der Gunst der Wähler und hat beste Aussichten auf den Sieg. In feinster 2D-Pixelgrafik mit schickem isometrischen 3D-Effekt schießt man sich im Auftrag des Nagetiers durch eine Vielzahl unterschiedlicher Levels, wobei es dynamisch generierte Missionsziele zu erfüllen gilt. Gesteuert wird wahlweise per Tastatur oder Gamepad – mit einem Xbox-360-Gamepad oder vergleichbarem Controller lassen sich die Helden am Besten bewegen. Neben dem Laufen nach links und rechts lassen sich dabei auch Stockwerke wechseln, Rollen schlagen und Deckungen aufsuchen. Ziel ist es meist, die zahlreichen Bösewichte zu erledigen, besondere Gegenstände zu finden und einzusammeln und natürlich den Levelausgang zu erreichen. Um so näher man den Gegnern dabei kommt, desto mehr Schaden verursacht man in der Regel. Dabei fließt jede Menge Pixelblut, untermalt wird das Geschehen von trashigen Gesprächsfetzen mit B-Movie-Charme und schmissigen Chiptunes mit Ohrwurmqualitäten. Abwechslung bringt das neun Köpfe umfassende Aufgebot an (Anti-)Helden in Spiel. Die alternativen Charaktere mitsamt ihrer jeweils individuellen Fähigkeiten und Schwächen werden nach und nach freigeschaltet – das steigert den Langzeitspielspaß ein wenig.

(Bild: Screenshot)

(Bild: Screenshot)

Eingängig, aber nicht eintönig, herausfordernd, aber nicht überfordernd: „Not A Hero“ bietet kurzweiligen „Ballerspaß“ und verbindet dazu Elemente eines Jump ‚n‘ Runs mit einem Deckungssystem á la Gears of War. Erfrischend ist zudem, dass sich das Spiel mitsamt seiner Helden zu keiner Sekunde ernst nimmt. Für Erheiterung sorgen dabei vor allem die skurrilen Unterhaltungen vor und nach jeder Mission, die mit ihren teils zufällig generierten Texten immer wieder die Lachmuskeln strapazieren.

Fazit

Bitte stimmen auch Sie für den BunnyLord: „Not A Hero“ ist ein schräger Action-Spaß für alle Retro-Fans.

Testergebnis
ProduktnameNot A Hero
HerstellerRoll7
Preis12,99 €
Webseitewww.notahe.ro
Pro
  • charmanter Pixellook, eingängiges Gamplay, steckt voller Witz
Contra
  • Levels allesamt recht ähnlich
Systemvoraussetzungenab OS X 10.6
Bewertung
2.6
befriedigend
 

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