Über 300.000 US-Dollar ergaunert

Viel zu einfach: Kreditbetrug im Apple Store

42 Mal hat ein junger Mann in den USA Apple mit einem Kreditkartentrick um die Rechnung für MacBooks, iPhones und Co. geprellt: In Tampa im US-Bundesstaat Florida, konnte er nun von der Polizei gestoppt werden. Auf seinem Diebeszug ergaunerte er Apple-Geräte im Wert von 309.768 US-Dollar. Dabei machten es ihn die (vertrauenswürdigen) Apple-Mitarbeiter viel zu leicht.

Von   Uhr

Sharron Laverne Parrish Jr. aus Tampa hat in insgesamt 16 US-Bundesstaaten in Apple Retails Stores immer nach der gleichen Masche seinen Trick abgezogen. Zunächst ließ es sich beraten und stellte sich dann eine ganze Reihe an Apple-Geräte zusammen. Bei seinem letzten Besuch belief sich die Rechnung allein auf 7.753,22 US-Dollar, wie die Tampa Bay Times schreibt.

Der Trick

Beim Bezahlen zieht Parrish eine Kreditkarte. Bei der Eingabe seiner Geheimnummer gibt er aber absichtlich einen falschen Code ein. Das Kartenterminal weist daraufhin die Bezahlung zurück - und Parrish protestiert, meint, da müsse ein Fehler vorliegen denn ihm stehe noch genügend Geld auf der Karte zur Verfügung. Dann gibt er vor, bei seiner Bank anzurufen, um den Irrtum zu klären.

Bei der Zurückweisung der Kartenzahlung gibt es tatsächlich immer noch die Möglichkeit, sich von der Bank bestätigen zu lassen, dass die Zahlung doch durchgeführt werden kann. Im Normalfall checkt der Bankmitarbeiter kurz, was mit dem Konto los ist, und kann dann eine Freigabe über einen Nummerncode erteilen. Dabei gibt es aber einen Fehler im System, den sich Parrish zu Nutze gemacht hat: wie die Tampa Bay Times schreibt, wird der Nummerncode zum Überschreiben der angelehnten Kreditkartenrechnung nicht individuell kontrolliert. Es reichte dem Betrüger, einfach einen Code mit der richtigen Anzahl der Nummern anzugeben und bekam die Freigabe.

Parrish hatte bereits im Dezember 2012 den Trick zum ersten Mal bei Apple angewandt. Wie die Zeitung weiter berichtet, hat seine Hinterlist aber nicht immer funktioniert - einige Male hat er einen Apple Store auch ohne neue Beute verlassen. 

Mit diesem nicht ganz unbekannten Trick hatte es erst kürzlich eine junge Frau in die Nachrichten geschafft, die insgesamt für über 550.000 US-Dollar bei Modeshops wie Victoria's Secret und Banana Republic „eingekauft“ hatte.

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Die Überschrift suggeriert einen Fehler von Apple, es handelt sich aber in Wirklichkeit um Schluderei seitens der Bank.
Klassischer MacLife Artikel der nichts als Klicks generieren soll..

Es handelt sich um Schluderei von Apple - die hätten wenn überhaupt selbst mit der Bank sprechen müssen. So bleibt Apple auf dem Schaden sitzen. Einige Mitarbeiter waren ja scheinbar auch gut geschult, sodass sie bei der ersten Ablehnung den kauf stornierten.

Also wenn das man kein Fehler bei der Bank ist. Schon extrem erstaunlich dass man mit einer solchen und auch noch bekannten Sicherheitslücke weiterhin Bankgeschäfte betreibt. Es ist nicht jeder Händler informiert. Und ein kleiner Händler ist dadurch ganz schnell ruiniert.

@Milena Stankovic

"Einige Mitarbeiter waren ja scheinbar auch gut geschult, sodass sie bei der ersten Ablehnung den kauf stornierten."

Wenn sie nur scheinbar "gut geschult" wären, dann wären sie es in Wirklichkeit nicht.
spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-abc-scheinbar-anscheinend-a-315125.html
Nichts zu danken. ;)

PS. Das Apple "auf dem Schaden sitzen" bleibt, glaubst du doch wohl selbst nicht.

Was hast du auf Maclife verloren, wenn du nur haten willst... verpiss dich, junge!

"Dabei machten es ihn die (vertrauenswürdigen) Apple-Mitarbeiter viel zu leicht."

"...wird der Nummerncode zum Überschreiben der angelehnten Kreditkartenrechnung nicht individuell kontrolliert."

Ernsthaft?
Für die Länge des Artikels ist das erbärmlich.

was bläst du dich denn jetzt so auf?

Nee - halt mal den Ball flach - RECHT HAT ER!

Firmen wie Apple zu betrügen halte ich moralisch für ganz OK. Durch ihre "Double Irish With a Dutch Sandwich"-Steuerflucht betrügen sie ja selbst um Milliarden...

sie nutzen das steuersystem der EU, mit betrug hat dasnwenig zu tun. da sollte man die EU kritisieren.

Nein, das ist legal und rechtmässig. Deine Mauscheleien bei der Steuerabrechnung sind dagegen rechtmässig Betrug. Aber Du kannst ja ins Ausland umziehen.

Du wirst spätestens bei deiner (klitzekleinen) Rente merken, dass der Staat kein Geld mehr für dich hat, da Apple, Starbucks und Co. keine korrekten Steuern zahlen bzw, gezahlt haben.

Gast 20:50 Das mit der Rente stimmt leider und leider wird da kein Politiker daran rühren, weil nicht der Wähler die Macht hat, sondern die Leute mit dem Geld. Das war früher schon so und jetzt ist es nicht mehr zu verheimlichen, da es viele viele Reiche Menschen über 1 Mio. Privatvermögen in Deutschland gibt inklusive Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die wenig bis kaum Steuern zahlen. Das ist aber leider nur ein moralischer Betrug, rein rechtlich (hat nichts mit gefühlten Recht oder Unrecht zu tun) ist es oft leider legal.
Und man darf nicht die Firmen kritisieren, sondern immer die Politiker, den diese lassen sich ja kaufen und zwar fast alle. Wenn da einer mal quer kommt, kann man bis 3 zählen und schon ist dieser Mensch durch irgendeine Affäre wieder weg vom Drücker.
Zum Artikel.... die Firmen sind alle versichert... juckt Apple gar nicht...im Prinzip auch ein echt dummer Betrug, seitens des Betrügers... was habe ich denn davon ein Betrug unter eigenem Namen zu machen? In jedem Laden sind Kameras usw. usw. für so viel Mini Dinge da ist der wirklich Dumme lediglich der Betrüger und sonst keiner.

..."Und man darf nicht die Firmen kritisieren, sondern immer die Politiker, den diese lassen sich ja kaufen und zwar fast alle..."

Frage: Wer besticht den die Politiker? Natürlich muss man die Firmen an den Pranger stellen, denn die üben durch von ihnen bezahlte Lobbyisten massiv Druck auf die Politik aus um Gesetze so hinzubiegen, wie es den Firmen passt. Die Politiker sind nur willfährige Gehilfen der Industrie.

Nein, es liegt eher an Firmen die tausende Arbeitsplätze killen oder wie Samsung und Nokia Subventionen kassieren alle rauswerfen und ins nächste Land abziehen um wieder Subventionen zu kasieren.

ich betrüg dich gleich mal! dann wirst du schon sehen was okay ist

Ich wohn doch schon längst im Ausland.

ui - und jetzt?

Nicht mehr reinlassen!

Was für schwachsinnige Kommentare. Unglaublich. Sind hier nur 10-12 jährige unterwegs?

Nein. Aber das geistige Niveau in Deutschland nähert sich offensichtlich dem der 10 - 12 jährigen an. Es gibt zu viele BILD-Leser.

Einige sind im Pubertätsalter, andere haben einen niedrigen IQ, weitere beides.

Liebe... Redakteurin:

"Dabei machten es ihm die (vertrauenswürdigen) Apple-Mitarbeiter..."

Gemeint ist wohl eher 'vertrauensSELIG' = "schnell bereit, jemandem (blindes) Vertrauen zu schenken". (Vergl. 'vertrauenswürdig' = "wert, jemandes Zutrauen zu erfahren".) Lesen hilft - im Zweifelsfall bei de.wiktionary.org.

Ich plädiere schon lange dafür, die Matheaufgabe endlich mal zu erschweren...

Topp Idee, das mit den Matheaufgaben. Sobald die Ergebnisse zweistellig werden sind 95% der Leute, die hier nur Unsinn abladen raus. Dafür!!

Wahrscheinlich das gleiche Problem wie bei dem Bankenfehler. Leider haben die Post-Idioten eine Lücke entdeckt um bereits mit beliebigen Eingaben die einstelligen Aufgaben zu umgehen.

Jau!!! Superkommentar...

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Matheaufgabe: * - vier = null
Lösen Sie die Aufgabe und geben Sie das Ergebnis (als Zahl) ein.

Booaahhh ist das kompliziert

Versteh schon.... früher waren die Zeiten anders, irgendwie sind die Kommentare wie bei Twitter....

oh weh dummpfes geplappere

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