Durchwachsene Ergebnisse

Surface Pro: Die ersten Testberichte im Überblick

Die ersten Testberichte für das am 9. Februar offiziell in den Handel kommende Microsoft Surface Pro trudeln ein. Die Meinungen sind sehr durchwachsen, es gibt nicht mehr so viel Lob, wie noch im Vorfeld der Testphase. Wir haben die Meinungen der großen US-Blogs zusammengefasst. Für Deutschland wurde noch immer kein verbindlicher Verkaufsstart genannt. Interessierte werden sich also noch ein wenig länger gedulden müssen.

Von   Uhr

Noch in dieser Woche startet Microsoft zumindest in den USA mit dem Verkauf des Surface Pro. Das Tablet mit Windows 8 wird schon seit einiger Zeit von Technik-Bloggern und -Journalisten getestet. Wie das erste Fazit zu dem Tablet mit vollwertigen Windows-8-Betriebssystem ausfällt, haben wir kurz zusammen gefasst:

AllThingsD:

Walt Mossberg hat für AllThingsD seine ersten Eindrücke festgehalten. Er begrüßt, dass Microsoft ein Tablet geschaffen hat, mit dem sich gängige Windows-Programme ausführen lassen und ist von der Verarbeitungsqualität überzeugt. Als schlecht bewertet er die Akkuleistung. Mit unter vier Stunden kommt das Pro nicht nur auf weniger als die Hälfte seines Konkurrenten Apples iPad, sondern auch gut drei Stunden weniger, als das Surface RT im AllThingsD-Test bot. Außerdem bemängelt Mossberg das Problem des freien Speichers (wir berichteten) der bei der kleinsten Version dazu führt, das der Nutzer gerade einmal 30 GB für seine Daten zur Verfügung hat. Der Preis wird laut Mossberg aber für viele Interessierte die größte Hürde sein. Schon bei der kleinsten Speicher-Variante liegt man, wenn man das Keyboard gleich mitbestellt, schon über der Preismarke von 1.000 US-Dollar - zu viel, um mit anderen Geräten, egal ob Laptop oder Tablet, mithalten zu können.

Gizmodo:

Gizmodo stellt die Rechenleistung als positivstes Feature der neuen Windows Surfcae-Pro-Reihe heraus. Die Ivy Bridge i5 Prozessoren, die Grafikleistung und das gute Display machen es zu einem guten Arbeitsgerät. Zu kritisieren gibt es dennoch einiges, Gizmodo glaubt zudem, das Gerät sei seiner zeit, beziehungsweise den Bedürfnissen der meisten Kunden einfach zu weit voraus - gleiches gilt für den Preis.

The Verge:

The Verge mag den Wacom-Eingabestift, der mit dem Surface ausgeliefert wird, er hilft bei der Bedienung. Was negativ aufgefallen ist: Es ist groß, es ist zu dick, und zu abhängig vom Stomkabel. Der Autor bemängelt außerdem, immer im Hinterkopf zu haben, dass das Tablet mit Windows 8 genau wie ein PC eine Angriffsfläche für Viren und Malware bietet, was beim iPad quasi undenkbar ist.

Das Surface Pro gibt es ab 899 US-Dollar für die Version mit 64 GB SSD.

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Surface Pro: Die ersten Testberichte im Überblick" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

So wird das nix.....

Mac

Hatte mir das RT von einem Kollegen angesehen. Toll verarbeitet, das Cover mit Tastatur ist auch klasse - aber nen Mauszeiger aufm Tablett? ;)

Schon klasse, dass ihr aus den Fazit nur die negativen Stellen rausgesucht habt! Top - das nenne ich mal einseitigen Journalismus!

Es ist verbesserungswürdig, aber erweitert bereichsweise das Leistungsspektrum dieser Geräteklasse. Das kommt Neuentwicklungen beim iPad vielleicht auch zugute.

Einseitig? Nö. Ist nur eine Frage des Standpunktes. Ich bewerte meine Ehefrau doch auch ziemlich einseitig und das ist doch ziemlich gut so.

Schau doch mal bei DaringFireball.com unter dem SchlagwortWort The C Word nach. John Gruber hat einen sehr guten Beitrag über die ganzen Kompromisse des Surface pro geschrieben.

Man kann schlechte Ergebnisse in der Produktion einfach nicht schönreden, indem man gut darüber schreibt.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.