Generationswechsel

Schlechte Geschäfte für Apple-Zulieferer Wintek

Apples langjähriger Auftragsfertiger für iOS-Bildschirme weist von Mai auf Juni 2012 ein gutes Drittel Umsatzeinbußen aus. Dieser Rückgang stellt für Wintek einen der dramatischsten der Firmengeschichte seit 2005 dar. Bedingt sein könnte er durch einen Generationswechsel der Touchscreen-Technologie.

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Bereits Ende April hieß es, Apple könnte ab dem iPhone 5 auf die neue, noch dazu günstigere „In-Cell“-Technik setzen, die Berührungssensoren und Display-Elemente auf einer Oberfläche vereint. Als Lieferanten für die dadurch nochmals dünner zu realisierenden Touchscreens in Apple-tauglichen Stückzahlen werden größere Häuser wie Sony, Sharp, Toshiba und Motorola gehandelt. Winteks bisherige „On-Cell“-Produktion scheint derzeit zumindest herunterzufahren, wodurch der Umsatzeinbruch von 33,6 Prozent erklärlich wäre.

Durch den technologischen Generationswechsel soll ein halber Millimeter an Display-Stärke zu gewinnen sein, was Apples aktuellem Trend zu immer dünneren Geräten entgegenkäme. Den Rücken des nächsten iPhones als Metallschale statt aus Glas zu fertigen und zudem dünnere Akkus in einem größerflächigen Gerät zu verbauen, könnten das iPhone 5 insgesamt geschätzte 1,5 Millimeter dünner als zuvor werden lassen.

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