Es geht ums Geld

Proview und Apple streiten sich weiterhin um die Marke „iPad“

Wem gehört der Name iPad? Darüber gibt es zwischen Apple und dem chinesischen Unternehmen Proview einen Disput. Eine von Apple angebotene Entschädigungszahlung haben die Chinesen als nicht ausreichend abgelehnt. Ob sie mehr bekommen, bleibt fraglich. 

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Apple hat Proview 16 Millionen US-Dollar angeboten, um den Streit um die Marke iPad beizulegen. Proview hat das Angebot abgelehnt. Die Chinesen fordern 400 Millionen US-Dollar für das Recht, den Begriff iPad nutzen zu dürfen. Das Geld benötigt Proview angeblich um seine Geldgeber zu befriedigen, unter denen acht chinesische Banken sein sollen.

Laut einem im Februar publizierten Bericht, ist Proview praktisch ein „totes“ Unternehmen. Zu seinen besten Zeiten sollen bei Proview 18.000 Mitarbeiter beschäftigt gewesen sein. Damals verkaufte Proview einen abgesteckten PC als „Internet Personal Access Device“ oder eben iPad.

Und diese Marke habe sich Apple nach Ansicht Proviews durch betrügerisches Handeln gesichert. Apple habe unter dem Deckmantel eines Stellvertreter-Unternehmens – die britische IP Application Development, Ltd. – die Rechte an der Marke iPad für 55.000 US-Dollar erworben. Was Apples Anwälte naturgemäß anders sehen.

Abgerückt ist Proview immerhin von einstigen Entschädigungsforderungen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar. Und auch der Versuch des Unternehmens, Apple in Kalifornien zu verklagen, wurde in dieser Woche von einem Richter in Santa Clara County abgewiesen.

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Jaja die reisfresser mal wieder. Scheren sich einen Dreck um Plagiate, Patente und Produkt bezeichnungen solange es kein anderer tut.

Fünf Fehler in einem Satz, Glückwunsch! Und im Ton unangemessen

Ich würd Proview über die Klippe springen lassen. Einfach die Chinesen nicht mehr beliefern. Den Gewinnverlust kann Apple verkraften, oder das iPad in China anders nennen.

Solchen Geiern gibt man keine 400Millionen Dollar.

in PadChina benennen^^

Ich finde vor allem den Vorwurf lächerlich, es wäre betrügerisch passiert. Der Name "IPAD" war vor Erscheinen von Apples Tablet NULL wert. Daher ist ein Preis von 55TUSD auch mehr als angemessen. Hätte Apple hingegen gesagt, man wolle ein absolutes Kracherprodukt unter diesem Namen auf den Markt bringen, dann wäre der Preis nur deshalb hochgegangen, weil man eben um Apples finanzielle Möglichkeiten weiß. Das ist wie beim Fußball: Will Bayern München einen Spieler kaufen, geht der Preis auch direkt mal hoch.

Ich sehe es als Verhandlungstaktik, sowohl von Apple als auch seitens Proview. Apple will
16 Mio zahlen und Proview verlangt 400Mio. Irgendwo bei 70-80Mio werden sie sich treffen. Ich persönlich glaube nicht, dass Apple auf den Wachstumsmarkt China verzichten will.

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