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iSuppli: Apple hat Displaylieferungen mit 3,9 Milliarden US-Dollar angezahlt

Apple ist bekannt dafür, stets ausreichend liquide Mittel in der Hinterhand zu halten, um kurzfristig neue Technologien manchmal samt Erfinder einzukaufen. LG, Sharp und Toshiba geschluckt hat Cupertino zwar nicht, doch sich mit knapp 4 Milliarden US-Dollar Vorzugslieferungen für Displays gesichert.

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Die bei der letzten Präsentation der Quartszahlen von COO Tim Cook für Apple vermeldeten 3,9 Milliarden US-Dollar geleisteter Anzahlungen sind laut einer Meldung von iSuppli sehr wahrscheinlich an die drei Displayhersteller geflossen. Für Apples viele Produktlinien mit internen Displays, insbesondere den Multi-touch-fähigen, soll dadurch zum einen Lieferengpässen vorgebeugt und zum anderen der für den Markt erforderliche technische Fortschritt gesichert werden.

Erst im Dezember war das Gerücht aufgekommen, Apple habe in eine neue Fabrikationsanlage von Toshiba investiert, die ab Mitte 2011 unter anderem Displays für fertigen Apple-Geräte wird. Auch wenn die Meldung offiziell von Toshiba dementiert wurde, dürfte doch klar sein, dass Cupertino gelegentlich den einen oder anderen Dollar vorab auszahlt, um sich am heiß umkämpften Markt für IT-Komponenten Vorsprünge zu verschaffen.

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