iOS-Newsstand

iPad-Zeitungskiosk generiert 70.000 US-Dollar Umsatz pro Tag

Schon sechs Monate nach seiner Markteinführung ist der „Newsstand“, Apples iOS-interner Zeitungskiosk, bei Verlagen und Lesern so etabliert, dass täglich Inhalte im Wert von 70.000 US-Dollar ver- und gekauft werden. Der Großteil des Umsatzes stammt aus In-App-Abonnements periodischer Publikationen.

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Einer Studie der App-Store-Marktforscher von Distimo zufolge machen Nachrichten-Apps immerhin 7 Prozent der 200 insgesamt umsatzstärksten iPad-Apps aus. Das Blog Cult of Mac merkt allerdings bereits kritisch an, dass die 70.000 US-Dollar Tagesumsatz der 100 erfolgreichsten iOS-Publikationen das Verlagswesen auch nicht eben retten. Umgelegt auf die von Apple über 65 Millionen verkaufter iPads, gäben die Anwender durchschnittlich nicht einmal einen Cent pro Tag im Zeitungskiosk von iOS 5 aus.

Als weitere Neuigkeiten zum App Store meldet Distimo unter anderem, dass in China mit über 1,1 Millionen Downloads pro Tag mittlerweile mehr kostenlose Apps als in den Vereinigten Staaten geladen werden und dass Gratis-Apps aus dem Zeitungskiosk sowie den Themenbereichen Wetter und Spiele weltweit am beliebtesten sind.

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Der Zeitungskiosk ist bisher einfach nicht wirklich attraktiv genug - zumindest nicht in Deutschland. Hier gibt es zu viele Einzellösungen.

Nicht nur Einzellösung sondern auch unverschämte Preise und Mehrfachabzocke für gleiche Kontent oder sogar gekürzten Kontent in der iPad Variante. Sinnvolle Angebote gibt es hier in der BRD über den Kiosk auch nicht !

Nach Berichten von Süddeutsche Zeitungslesern ist es leider auch so, dass sich die Inhalte von iPad und dem PDF der Tageszeitung unterscheiden. Also iPad ist nicht vollständig und man könne doch PDF lesen.
Klar ! Der geneigte SZ Leser kauft die Digitale Zeitung damit der dann uferlos durch das PDF scrollen darf und die iPad Variante ist nicht vollständig und man darf sich dann das fehlende täglich in der PDF Variante suchen.
Super erfolgsversprechend !
Ebenso unverständlich ist, dass ein aktueller Papierabbonent noch 7,50 pro Monat zahlen soll wenn dieser zusätzlich zum Papier die Digitale Zeitung lesen möchte.
Aha ! Nicht sehr förderlich zur Abkehr von Papier ! Wirkt eher wie ein Strafgebühr weil nicht gleich auf Digitale Zeitung umgestellt wird. Besser wäre entweder gar nicht anbieten oder kostenlos oder Wochende gedruckt und unter der Woche Digital oder oder... es gibt da jede Menge viel clevere Varianten.
Zwei große Punkte an denen bspw. der SZ Verlag arbeiten darf. Mich beispielsweise schreckt so etwas definitiv von Abbos jeglicher Art ab.
Da lese ich lieber nur noch Online oder nur noch punktuell aus dem großen Newsfeedtopf.

Dito.

Eine iPad Version muss schon einen Mehrwert gegenüber der Internetseite der jew. Zeitschrift haben. Lächerlich war der Versuch der Bild seine Seite für iPad Safari Nutzer unzugänglich zu machen. So wird das nix. Nur abzocken ist nicht! Aufwachen und was vernünftiges abliefern!

Der Mehrwert könnte aus meiner Sicht bereits darin bestehen, dass die Inhalte auf eine Art und Weise präsentiert werden, die für die Größe des iPad-Bildschirms besonders geeignet ist. Dazu noch eine nette Volltextsuche durch die aktuelle Ausgabe oder alle vergangenen Ausgaben - gekauft!
Klar, ich kann mir durchaus auch noch sehr viel mehr Vorzüge einer iPad-Version vorstellen, aber ich muss nicht unbedingt Videos und interaktive Features beim Lesen haben. Wenn es die gibt und sie gut gemacht sind: gerne. Grundsätzlich reicht es mir aber vollkommen aus, wenn die iPad-Version für mich einfacher lesbar ist als die Print-Version, um auf die digitale Variante umzusteigen. Wobei ich das Thema Schriftgröße ganz vergessen hatte: Die simple Möglichkeit, die Schriftgröße komfortabel zu ändern/erhöhen, ist für viele Leser ab ca. 45 Jahre ein absolutes Killerfeature. Das bietet keine gedruckte Zeitung, und fast jeder kann es gebrauchen.

Ja, das wäre nett, aber mit entsprechenden Browser alles kostenlos via Website möglich.

Welche deutsche Zeitschrift kommt denn der Aufmachung von "The Daily" nahe? Die ist ja wirklich Klasse gemacht für das iPad. Leider ist der Großteil der Themen zu USA spezifisch und für mich uninteressant. Aber so ein Magazin für deutschsprachige Leser wäre der Hammer. Spiegel...Stern...irgendjemand?

Niemand - leider. :-(

Naja, im letzten Jahr hat sich ja schon viel getan. Die meisten Zeitungen bieten schonmal überhaupt etwas an. Manche App Lösungen, wie zum Bleistift beim Spiegel oder der Zeit finde ich sogar sehr gelungen. Das muss einfach noch reifen. Je größer der iPad Markt wird, desto größer das Muss für die Verlage. Ausserdem werden wohl immer mehr klassische Abo wegfallen, weil die Kunden iPad Versionen wollen.

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