Investor glaubt an Kursanstieg

Investor Carl Icahn hält Apple-Aktie für unterbewertet, kauft Anteile

Nicht nur Warren Buffett hält die Apple-Aktie derzeit für unterbewertet, auch Carl Icahn hält die Zeit reif, wieder in das Papier zu investieren. Icahn soll angeblich für mindestens 1 Milliarde Dollar Aktien gekauft haben und hält einen Kurs von über 600 US-Dollar für realistisch.

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Wie Buffett, glaubt auch Icahn, dass der Aktienrückkauf durch Apple der beste Weg ist, die Bargeldreserven zu investieren und den Wert der Aktie zu steigern. Icahn hatte Investoren vorab geraten, seinen Twitter-Account zu beobachten. Dort tauchten dann  zwei Tweets auf:

Die Apple-Aktie ist um vier Prozent gestiegen. Icahn gilt als aggressiver Investor, mehrmals kaufte er Firmen auf, um sie zu zerlegen und maximalen Gewinn aus den Resten zu schlagen. Er stellt sich auch gegen den Rückzug des angeschlagenen PC-Herstellers Dell von der Börse und fordert eine Sonderdividende an die Aktionäre.

Unter Jobs wurde lange keine Dividende gezahlt, dafür wuchs das Vermögen Apples. Dies beflügelte wiederum die Fantasien der Analysten und Forderungen der Investoren. Apple gab schließlich bekannt, 100 Milliarden Dollar bis 2015 in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen zu investieren.

Auch ein anderer als schwierig geltender Investor kaufte in diesem Jahr Apple-Aktien: Hedgefond-Manager David Einhorn erwarb Aktien, nachdem er zuvor Apple zu einer höheren Ausschüttung zwingen wollte.

Aufgebraucht werden dürfte die Bargeldreserve kaum. Zum einen liegt ein großer Teil davon im Ausland und zum anderen macht Apple Quartal für Quartal Milliardengewinne.

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Icahns Kurzprofil bei Twitter: "Some people get rich studying artificial intelligence. Me, I make money studying natural stupidity." Der letzte Satz sagt alles.

Jup nd70, denn im Nu rennen alle los und kaufen Ach-So-Unterbewertete-Apple-Aktien in der Annahme, dass diese dann nahezu das Doppelte wert sind. Bevor es aber so weit ist, hat Ichan schon zwei Milliarden aus seiner Milliarde gemacht. Als wenn dieser extrem unsympathische Finanzhai andere an seinem Glück via Twitter teilhaben lassen würde - da lachen doch die Hühner...

Mit Icahn wird Apple wohl leider doch noch ein ganz normales Unternehmen...

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