Mehr als Neugier?

Auch ohne Apple: 3GSM Mobilfunkmesse stand im Zeichen des iPhones

Die Gerichtsverhandlung zwischen Apple und Samsung hat ein Dokument zutage gefördert, aus dem hervorgeht, dass das iPhone auf der 3GSM Mobilfunkmesse im Jahr 2007 für Aufsehen sorgte, ohne dass es zu sehen war. Dennoch gab es Anlass zu Spekulationen und Vergleichen mit anderen Geräten. 

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Obwohl Apple auf der inzwischen unter dem Namen Mobile World Congres stattfindenden 3GSM Mobilfunkmesse nicht anwesend war, stand diese ganz im Zeichen des iPhones. Dies belegen von Samsung vor Gericht gezeigte interne Apple-Dokumente, in denen Aussagen von Führungskräften großer Mobilfunkprovider zitiert wurden.

Diese rätselten nicht nur über das iPhone-Geschäftsmodell, sondern äußerten die Ansicht, dass das iPhone für die Mobilfunkbranche peinlich sei, da es schon im Vorfeld mehr Publicity bekomme als jedes mobile Telefon der letzten zehn Jahre. Der Veranstalter des 3GSM World Congress 2007 bedauerte, dass Apple das iPhone nicht auf der Messe vorgestellt oder wenigstens einen Messestand gehabt habe.

Interessanter aber waren die vor Gericht angeführten Dokumente, in denen einige Mobilphone-Hersteller wie Motorola, RIM und Samsung das iPhone direkt mit ihren eigenen Modellen verglichen. Darunter eine direkte Gegenüberstellung der Abmessungen des angefochtenen Samsung F700 und des iPhones.

Allerdings machte Apple in diesem Dokument keine Vorschläge, das iPhone dem Samsung F700 anzugleichen. Ganz im Gegensatz zu einer internen Samsung-Studie aus dem Jahr 2010, die auf 132 Seiten Empfehlungen gab, wie dem Samsung Galaxy S mehr iPhone-Feeling verpasst werden könnte.

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