Die Apple-Woche

Apple-Quartalszahlen: Die Woche, die den Unterschied macht

Rekordeinnahmen, aber der Aktienkurs gibt zehn Prozent nach: Die Börsenlogik gibt gelegentlich Rätsel auf. MG Siegler von Techcrunch macht für die Enttäuschung den Kalender mitverantwortlich und rechnet nach, wie viel eine Woche für Apple ausmachen kann.

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Das erste Quartal 2012 war kalendarisch eine Ausnahme, da es 14 Wochen lang war. Üblich sind 13 - und um eine Vorstellung zu bekommen, was sieben Tage bei einer Firma von der Größe Apples im Weihnachtsgeschäft ausmachen können, rechnet MG Siegler nach und kommt auf 4,2 Milliarden US-Dollar, die Apple pro Woche eingenommen hat. Im ersten Quartal 2012 nahm Apple noch 3,3 Milliarden  Dollar pro Woche ein.

Im ersten Quartal 2013 hätte Apple also 58,8 Milliarden Dollar statt 54,5 Milliarden eingenommen, wenn es 14 Wochen lang gewesen wäre. Das ist natürlich eine Schätzung, da der Umsatz von Woche zu Woche nicht gleich bleibt, aber eine Woche mehr oder weniger bedeutet für Apple mehrere Milliarden Dollar Unterschied.

Sieglers Erklärung - die so ähnlich auch von Apple gegeben wurde - dürfte allerdings auf taube Ohren stoßen, wenn Kommentatoren Apple in den Abgrund reden. Würde z.B. Amazon nach ähnlichen Maßstäben beurteilt werden, würde sich dies verheerend auf den Aktienkurs des Versandhändlers auswirken. Die Schwäche der Apple-Aktie dürfte indes einigen Investoren nicht ungelegen kommen, bietet sie doch eine Gelegenheit, wieder zu kaufen.

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So langsam scheint mir gerade der letzte Satz die einzige Erklärung für den Mist rund um Apple zu sein.
Die Anal-ysten haben festgestellt dass sie mit ihren Prognose falsch liegen und Apples Erfolgsgeschichte in absehbarer Zeit nicht enden wird, ärgern sich nun aber dass sie nicht bei Zeiten investiert haben und nun die Aktuen zu teuer sind.
Also redet man die Aktie so weit runter wie es nur geht um dann wieder günstig einsteigen zu können.
Wenn dem so ist, muss ich wenigstens nicht völlig an Verstand und Sittenhaftigkeit dieser Rasse zweifeln.

Tja, daran kann man mal wieder schön sehen, wie krank unser Aktien-/Wirtschaftssystem in Wirklichkeit ist. Einfach nur irre!

"Sieglers Erklärung - die so ähnlich auch von Apple gegeben wurde - dürfte allerdings auf taube Ohren stoßen, wenn Kommentatoren Apple in den Abgrund reden."
Welchen "Kommentatoren" meinen sie denn, Herr Jaap?
Doch nicht etwa diejenigen, welche dieses unsägliche Elaborat verbrochen haben.
http://www.maclife.de/panorama/wirtschaft/apple-kann-die-boerse-nicht-mehr-zufriedenstellen
Wenn ja, dann Zustimmung und Respekt für soviel Selbstkritik.
Wenn nein, dann Besen in die Hand und ab vor die Haustür.;)

Sei nicht so hart zu denen rudolf. MacLife ist leider auch nur ein Produkt. Es geht um Gewinnorientierung und leider nicht um Idealismus. Daher ist leider auch hier Sensations"journalismus" unvermeidbar.
Mit dem Thema "in die Hand beissen die einen füttert" kommt man da leider nicht weit.
Wichtig ist doch letztlich nur was der (hoffentlich) mündige Bürger denkt. Und das ist hoffentlich "Das beste Unternehmensquartal seit Abkühlung der Erdkruste ist für Euch enttäuschend? Ihr habt mehr als nur ein Rad ab!"

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