eBook-Streit nähert sich dem Ende

Apple legt Streit um eBook-Preisabsprachen gegen Zahlung von 450 Millionen Dollar bei

Im Streit um illegale Preisabsprachen für eBooks deutet sich eine Einigung an: Apple ist bereit, bis zu 450 Millionen Dollar zu zahlen. US-Bundesstaaten und Verbraucher hatten dem Konzern vorgeworfen, sich mit fünf großen Verlagen abgesprochen zu haben. Die Vereinbarung muss noch vom Gericht bestätigt werden.

Von   Uhr

Apple hatte sich mit Verlagen wie HarperCollins und der Penguin Group auf die Einführung des Agency-Modells geeinigt. Das Geschäftsmodell garantiert Verlagen Festpreise, durch die Zusammenarbeit der Verlage untereinander wurde Amazon zu Preiserhöhungen gezwungen. Das Modell erleichterte auch den Eintritt Apples in den eBook-Markt, der fast vollständig von Amazon kontrolliert wird.

Im April 2012 reichte dann zunächst das US-Justizministerium und einen Monat später diverse Bundesstaaten Klage gegen Apple und die Verlage ein. Letztere einigten sich nach und nach mit dem Staat. Von Apple erhofften sich Staatsanwälte und Anwälte von Verbraucherschützen eine Entschädigung von bis zu 840 Millionen Dollar.

Sollte die Einigung von der Richterin Denise Cote bestätigt und Apple nicht noch durch ein New Yorker Gericht freigesprochen werden, zahlt Apple 400 Millionen an Kunden und 50 Millionen Dollar an den Staat.

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Apple legt Streit um eBook-Preisabsprachen gegen Zahlung von 450 Millionen Dollar bei" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.