Falsch zitiert?

Angeblich sinkende iPad-mini-Nachfrage: Pegatron erhebt Vorwürfe gegen Bloomberg

Auf eine verwirrende Berichterstattung im Nachklang der Mitte der Woche abgehaltenen Quartalszahlen-Bekanntgabe des iPad mini-Fertigers Pegatron folgen jetzt offene Vorwürfe: Pegatron-CEO Jason Cheng dementiert im Zusammenhang mit einem Rückgang der Fertigungszahlen auch von einer sinkenden iPad-mini-Nachfrage gesprochen zu haben - der Finanznachrichtendienst Bloomberg hatte genau das zuvor berichtet.

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Bloomberg hatte tatsächlich einen leicht verwirrenden Bericht über Pegatron veröffentlicht. Dabei wurde in Teilen wörtlich zitiert und in anderen Fällen mit   "iPad mini" ergänzt. Allerdings tauchten bei der Quartalszahlen-Bekanntgabe im Bloomberg-Bericht laut Pegatron nie gemeinsam die Erwähnung des iPad mini in Zusammenhang mit schwindenden Produktionszahlen auf.

Gleiches soll für die Behauptung zu einer nachlassenden Nachfrage durch Pegatron-CEO Jason Cheng gelten. Bloomberg hatte dort einen Zusammenhang hergestellt, wo gar keiner sein soll. Cheng sieht sich falsch zitiert und missinterpretiert, wie er Fortune gegenüber mitteilte. Bei der Quartals-Konferenz habe Cheng auch auf Nachfrage nichts über Zahlen zu den einzelnen Auftragsgebern wie Apple vermeldet, das durch Bloomberg in die Welt gesetzte Gerücht zur sinkenden iPad-mini-Nachfrage sei ohne Basis.

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