Top-Themen

Themen

Service

News

eBizcuss verlangt faire Behandlung

Französischer Händler verklagt Apple wegen Wettbewerbsverletzung

Apple hat eine erfolgreiche Ladenkette, doch eben in diesen Apple Stores sieht Konkurrent/Partner eBizcuss einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. Apple bevorzuge die eigenen Läden, ist der größte Apple-Händler Frankreichs überzeugt. eBizcuss hat Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.

Apple beliefere bevorzugt die eigenen Läden, unabhängige Händler gehen leer aus und müssen dadurch Umsatzeinbußen hinnehmen. eBizzcuss kam im vierten Quartal nicht an das iPhone 4S und wurde auch nicht ausreichend mit iPad 2 und MacBook Airs versorgt. In der Klage stellt der Händler einen Zusammenhang mit der Eröffnung des ersten Apple Stores in Frankreich her, ab dem Zeitpunkt sollen nämlich die Lieferengpässe begonnen haben. 6,5 Millionen US-Dollar habe man seit 2007 alleine ausgegeben, um Apples Regeln für Händler zu genügen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Händler über Apple beschweren oder gar schließen müssen. Es sind teilweise Händler, die Apple schon seit Jahrzehnten unterstützen - aber während Apple bei Partnern, die Cupertino im Stich gelassen haben, durchaus nachtragend sein kann, garantieren Verdienste in der Vergangenheit anscheinend keine faire Behandlung durch Apple.

Zumindest eines ist sicher: eBizcuss würde nicht vor Gericht ziehen, wenn es nicht sehr ernst wäre. Denn eine Geschäftsbeziehung lässt sich mit einer Klage kaum verbessern.

Mehr zu diesen Themen:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit!

Hier können Sie ihre Meinung zum Artikel "Französischer Händler verklagt Apple wegen Wettbewerbsverletzung" äußern. Melden Sie sich hierfür mit ihrem maclife.de-Account an oder füllen sie die untenstehenden Felder aus.

apple ist ne zicke und daran wird sich auch nach job´s ableben nichts ändern. wenn ich an die klage gegen die café-betreiberin in münchen denke.....

sorry, bonn. zicke bleibt.

Soso, München...

An Alle die es immer noch nicht kapiert haben...

Es ging nicht um eine Markenrechtsklage Apples gegen das Café Apfelkind. Tatsächlich handelt es sich jedoch um keine Klage, sondern um einen Einspruch beim Patentamt, den Apple gegen die Eintragung des Apfel-Logos durch die Betreiberin des Cafés eingelegt hat.

Fakt ist aber auch, dass Apple Händler wie z.B. Premium Reseller (die jahrelang schon mit Apple Produkten an zahlreichen Standorten das Produkt an die Kunden gebracht und tausendfache Serviceleistungen erbracht haben) nicht einmal ein iPhone 4S vertragsfrei verkaufen dürfen. Apple verbietet das und macht (ja wir sind wieder in München) in seinem Shop in der Rosenstr. Millionengewinne an einem einzigen Tag. Sogar die Lagerhaltung für ersatzteile darf ein Premiumpartner mit eigener Servicewerkstatt nicht halten, während Apple die Teile im Hochregallager liegen hat.....kann nicht sein. Und abgesehen davon: Ein neues Apple Produkt zieht die Leute in die Läden. Die Reseller (man beachte das vor dem Eröffnen der eigenen Apple Läden man keine Apple Produkte kaufen bzw. sich beraten lassen konnte) bekommen diese Geräte mit Tage- bzw. Wochen langer Verzögerung geliefert. Während dessen die Kunden der Apple eigenen Stores schon lange mit dem neuesten MBP daheim surfen!!!! Alles wird gut!

Wenn Apple seine Produkte besser positionieren will und auch mehr Kunden gewinnen bzw. erreichen will, muss er seine Vertriebspartner gleich stellen! Viele (glückliche) Vertriebspartner = Viele Kunden = Größere Verbreitung der Produkte = maximaler Output
Kein wunder, dass Samsung mehr Produkte am Markt Positionieren kann!!!
Anscheinend lernt mann nur auf Amerikanischen Universitäten, wie man Personal entlässt, wie man Personal ausbeutet und wie man kränkelnde Firmen aufkauft und nach und nach platt macht!!!

Du hast keinerlei Ahnung vom Thema, aber davon reichlich.
Das hindert dich aber sicher auch im neuen Jahr nicht daran, diese tiefe Ahnungslosigkeit nach Kräften in die Welt hinaus zu posaunen.

Wenn man eine Markteinführung in mehr als 6 Ländern gleichzeitig startet, dann gibt es nur ein begrenztes Kontingent an Ware. Man produziert ja auch nicht auf Halde um dann auf dem Produkt sitzenzubleiben bei nicht gefallen (siehe andere Hersteller). Um ein neues Geschäft zu pushen sollte man schon etwas in den Regalen stehen haben, ansonsten wird es wohl schnell peinlich. Das es bei Apple immer wieder (evtl. geplant) Lieferengpässe gibt sollte auch den Händlern klar sein. Das ist mit Sicherheit über die Jahre hinweg stetig gestiegen aufgrund der hohen Nachfrage. Ich für mich kann nur sagen, dass selbst ein kleiner Partner wie CompuStore bei uns in Potsdam zur Markteinführung des iPad 2 mit mehr als ausreichend Geräten versorgt war und ich trotz anstehen eines abbekommen habe, sowie sämtliche anderen Leute in der Schlange.

Ich kann solch eine Situation streckenweise nachvollziehen, doch andererseits denke ich das es auch viel meckern auf hohem Niveau ist. Man fühlte sich einfach wohl solange Apple in seiner Heimat belieben ist und nun ändert sich einfach der Wettbewerbsvorteil...

Wann kann man schätzungsweise frühestens mit dem iPhone 5 rechnen weiss das eine?

Eine was? Eine Wahrsagerin oder eine gute Fee? LOL

Es ist nichts Neues, dass Apple zunächst immer die Produkte über seinen eigenen Channel schiebt und wenn die Bestände gross genug sind, den restlichen Handel beliefert. Es gab auch schon Zeiten da wurden Geräte die bereits zum Händler unterwegs waren, einfach umgeleitet und kamen nie an. Eine Erklärung von Apple dazu gibt es nicht.

Anyway....der Händler in Frankreich hat natürlich Recht, wenn er 6,5 Millionen Dollar investiert kann man nicht einfach tun und lassen was man will... Auch Apple nicht.

Und warum nicht? Angenommen du hast ein eigenes Produkt das sich sehr gut verkauft. Angenommen du hast eine eigene Ladenkette von ca. 100 Geschäften. Wenn belieferst du zuerst? Die fremde oder in die eigene Ladenkette? Ich nehme an, dass Apple den Französischen Händler nicht dazu gezwungen seine Produkte zu verkaufen. Oder hat Apple etwa einen Vertrag mit diesem? Und solange wir nicht hinter die Kulissen sehen, sind alles nur Mutmassungen.

Alles richtig. Aber ein Händler, der dieses Produkt verkauft hat mit dem Lieferanten Verträge, an die sich auch Apple halten muss. Apple nutzt schamlos seine Machtposition aus. Ich kenne Händler, die ähnliche Probleme mit Apple haben. Apple ist arrogant. Aber Hochmut kommt vor dem Fall. Wer Partner in guten Zeiten vergrault wird in schlechten Zeiten keine mehr haben.