Verfahren in den USA

Amazon verurteilt Apples eBook-Politik als geschäftsschädigend

Im Verfahren um die Preise für eBooks in den USA hat der Richter Vertreter von Amazon angehört. Amazon behauptet. dass das von Apple etablierte Geschäftsmodell, welches den Verlagen mehr Macht gibt, dem Kindle-Erfolg geschadet habe.

Von   Uhr

Nachdem die Verträge der Verlage mit Apple unterschrieben waren, setzten die Verlage Amazon unter Druck, ebenfalls dem sogenannten Agency-Modell zuzustimmen. Die Verlage behalten sich unter dem Geschäftsmodelle außerdem vor, die eBook-Version erst Monate nach dem Hardcover zu veröffentlichen.

Penguin CEO David Shanks hat die Verhandlungen mit Amazon als sehr unangenehm bezeichnet, Amazon habe in der Vergangenheit bereits Verlage bestraft, die sich nicht an die Regeln des größten Online-Buchhändlers gehalten haben. Neue Bücher wurden von Amazon häufig mit Verlust und deutlich unter dem Preis des Hardcover-Exemplars verkauft. Die Verlage reagierten darauf mit einer Erhöhung der Preise - aber Amazon akzeptierte einfach noch höhere Verluste.

Amazon dominierte den eBook-Markt mit bis zu 90 Prozent Marktanteil. Der Kindle-Hersteller ist für seine aggressiven Preise bekannt. Für andere Firmen wird der Markteintritt dadurch schwieriger, außerdem unterstützen die Kindle-eReader keine anderen eBook-Formate.

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Und wer verklagt Amazon. Die zerstören doch jeden Einzelhandel auf der Welt mit Ihrer Preisdrückerei. Drexsladen. Kaufe dort eh nichts

Das war jetzt wenig überraschend - was sonst hätte Amazon sagen sollen über einen Wettbewerber, der ihnen einen deutlichen Einschnitt im Geschäft serviert hat. Dass die in dem Prozess überhaupt ein Wort haben, ist schon überraschend.

Na, dass AMAZON der vor dem Aufkommen des iBOOK Stores faktisch Alleinherrscher über den eBOOK Weltmarkt war sich nun über Apple beschwert, überrascht mich jetzt aber. /IRONIE:OFF

:-) wo habe ich jetzt noch gleich ein Taschentuch für die Amazonschen Tränen... by they way ist mir Wurst.... habe noch nie ein e-Book gekauft.... zuviel Gängelei auch hier wieder mal bzgl. mit welchem Gerät ich was wann wie oft usw. lesen darf geschweige denn drucken oder was reinschreiben... bei denen piept es allen gewaltig.
Printmedien nutze ich solange wie möglich und wenn digital, dann OHNE diesen ganzen Limitierungssch... .
=> Amazon, Samsung verprasst nur Euer Geld für Klagen ich kaufe eh nichts bei Euch und bezahle auch noch für diesen Unfug über den Produktpreis. Bei Apple gelingt mir das leider nicht sooo ganz... manche Sachen mag eben :-)

Das freie epup - Format wird vom Kindle nicht unterstützt. Mit iBooks hat man kein Problem ... !

... Korrektur - richtig "epub" - sorry.

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