Keine iPads für Iran

US-amerikanische Exportbeschränkungen bringen Apple Rassismus-Vorwurf ein

Eine etwas zu restriktive Auslegung der US-amerikanischen Exportbeschränkungen haben Apple einen Rassismus-Vorwurf eingebracht: Wie der Fernsehsender WSBTV berichtet, verweigerten Apple Angestellte in zwei verschiedenen Fällen den Verkauf von iPad und iPhone, nachdem sie die Interessenten Farsi sprechen, beziehungsweise über den Iran reden hörten.

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War es nun eine falsche Auslegung der Regelungen im Apple Store oder handelt Apple tatsächlich so streng? Eine Exportbeschränkung der USA untersagt den Handel mit verschiedensten Gütern mit den Ländern Iran, Kuba und Nord-Korea. Genau das führt im Falle der 19-jährigen Sahar Sabet nun zu einem eigentlich unglaublichen Fall, wie 9to5mac ausführlich berichtet.

Sahar ist US-Staatsbürgerin. Trotzdem wurde ihr in einem Apple Store der Kauf eines iPads verweigert, mit dem Verweis auf Apples Richtlinien. Aufgrund der „schlechten Beziehungen der Länder“ könne der Apple Mitarbeiter keinen Verkauf tätigen. Irrwitzig ist es vor allem deshalb, da Sahar kein Gerät zur Ausfuhr kaufen wollte, aber das schien niemanden zu interessieren. Der Verkauf im Apple Retail Store wurde verweigert, sie könne es aber über den Apple Online Store versuchen.

Auch in dem zweiten Fall den die Reporter schnell gefunden hatten, geht es um die Weigerung Apples, an einen iranischen Studenten zu verkaufen. Die Sanktionen sollten nun laut Antrag der verschiedenen politischen Vereinigungen überdacht werden - zumindest in ihrer Auslegung innerhalb der USA.

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Sind die Englischkenntnisse hier so schlecht oder ist die Verfälschung Absicht? 9to5mac spricht von den Angestellten und hier wird die Schuld der Firma Apple angelastet. Das ist schon eine ziemliche Veränderung! Nicht Apple hat sich geweigert sondern einzelne Angestellte. Das in den Lieferbedingungen der Iran mit anderen Staaten ausgenommen ist, liegt an gesetzlichen Vorgaben, die auch für HP, IBM und MS gelten. Das hier die Angestellten das Sprechen von Farsi mit der Iranischen Staatsbürgerschaft und dem Export gleichsetzen ist dann wohl eigentlich ein geselschaftliches Problem, das zu viele mitlerweile ANgst vor allem Fremden haben und nicht mehr zwischen Personen und Staaten/Ideologien unterscheiden.

Schön gesagt!

Hab schon die ganze Zeit auf jemanden gewartet der das mal ausspricht ;) Hätte jetzt eigentlich eine seitenlange Diskussion erwartet :D

Das ganze ist wohl wieder mal etwas komplexer als es für die Apple-Fan-Boys auf den speziell von ihnen frequentierten Seiten dargestellt wird.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/embargo-laden-in-den-usa-verkauft-keine-apple-produkte-an-iraner-a-840264.html

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