"Be safe out there"

Phil Schiller twittert über Android-Malware

Diese Analyse dürfte sich der Senior VP of Marketing nicht entgehen lassen: Phil Schiller twittert "Be safe out there" und verweist auf F-Secure. Der Hersteller von Sicherheitssoftware hat festgestellt, dass mittlerweile über 2/3 der mobilen Malware-Angriffe Android-Anwendern gelten.

Von   Uhr

79 Prozent beträgt der "Marktanteil" von Android bei der Malware, alleine im vierten Quartal 2012 sollen fast 100 neue Varianten Schadsoftware für Android aufgetaucht sein. Von diesen 100 entfallen alleine 21 auf die PremiumSMS-Gruppe, die durch Versenden von teuren Kurznachrichten Gewinne generiert.

Auf dem zweiten Platz folgt Symbian mit 19 Prozent, andere Betriebssysteme spielen kaum eine Rolle (BlackBerry 0,3 Prozent, iOS 0,7 Prozent, J2ME 0,7 Prozent, Windows Mobile 0,3 Prozent).

Mehrere Faktoren begünstigen die Verbreitung von Malware unter Android: Die Verbreitung des Betriebssystems, der vergleichsweise offene Google Play Store, die Möglichkeit, Apps aus anderen Quellen zu laden (Sideloading) und nicht zuletzt Betriebssystem-Updates, die Smartphones und Tablets erst nach Monaten erreichen. Daher wird Google die Malware-Krone nicht so schnell los werden, zumal beispielsweise das Sideloading von einigen Android-Anwendern auch als Vorteil gesehen wird.

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Malware ist in der Tat ein Problem von Android, das aber mit einer Beachtung der Zugriffsrechte der Apps kein Problem darstellt.

Aber: bei ios Kommen apps auch ohne malware an persönliche Daten ran, siehe http://www.mobilegeeks.de/studie-kostenlose-apps-bei-ios-ofter-ein-sicherheitsrisiko-als-bei-android/

Tja, traue keiner Studie die du nicht selbst gefälscht hast.

Bei iOS müssen die App's um überhaupt Zugriff auf diese Api's zu erlangen um Erlaubnis fragen. Und das geschieht in dem Moment, in der die App den Zugriff versucht. So lässt sich für den Anwender auch gut nachvollziehen, wofür die App überhaupt den Zugriff benötigen könnte. Zusätzlich lässt sich das in den Einstellungen alles auch nochmal überprüfen, welche App worauf Zugriff hat.

Bla, bla! Die von dir zitierte Studie ist auf gar keinen Fall repräsentativ (u.a. keine ausreichende Stichprobe) und es ist kaum nachprüfbar, ob diese Apps tatsächlich unverschlüsselte Daten übertragen. Jede App kann (und viele müssen) auf persönliche Daten zugreifen, wenn es ihr der User erlaubt. Bei iOS kann man die meisten Apps auch ohne gewisse Zugriffsrechte benutzen und diese auch nachträglich entziehen, bei Android muss du zustimmen oder die App nicht benutzen, oder heftig Frickeln mit Sicherheitstools.

Android ist prinzipbedingt weniger sicher, das ist eine objektive Tatsache! Warum religiös-fanatische Fandroids dies bestreiten, ist völlig irrational, schliesslich wollt ihr euer System ja beliebig anpassbar und offen. Das geht nun mal nicht ohne Nachteile! iOS-Anwender nehmen Einschränkungen für mehr Sicherheit halt in Kauf.

Wenn du dich also lächerlich machen willst mit abgedroschenen Phrasen, bitte.

Das Phrasen dreschen hast du schon gemacht...

Das Problem der Malware existiert bei iOS auch, denn oft kommt die Zustimmung über die Hintertüre der Bedingungen, denen ein Anwender verständlicherweise rasch nachkommt. So denkt man, man gibt die Zustimmung, um den Dienst lediglich umfassend gut nutzen zu können und am ende stimmt man laut Geschäftsbedingung doch noch mehr zu, als man dachte. In diesem zusammenhang stellt sich dann die frage, ob das nur ein Zugriff auf Daten ist, der vom App-Anbieter monetisiert wird oder nicht und genau darauf geht die Studie ja auch ein.

Android führt eben auch in der Monetarisierung, sprich Bösartigkeit, worauf ich noch mal etwas tiefer in meinem Blog eingehe, aber es reicht auch, wenn sich der geneigte Leser die Studie mal genau durchliest. Das Dokument steht ja zum Download bereit.

Ist sicher richtig, aber man muss auch dazu sagen, warum es bei Android diese hohe Anzahl an malware gibt:
In erster Linie handelt es sich um chinesische Apps, das zeigt ja schon die Studie. Warum das so ist? In China gibt es keinen offiziellen playstore, man muss die Apps von anderen Stores installieren - und das über die Funktion "unbekannte Quellen". Damit ist dann die Tür für malware geöffnet. Vielleicht gehst du darauf auch mal ein in deinem Blog, denn die Hintergründe sind definitiv sehr interessant.

Nur das sich im offiziellen PlayStore ebenfalls über 2000 Viren tummeln ;)

Google ist sich halt zu fein um das vorher zu kontrollieren wie es Apple tut & überlässt es halt den Nutzern entsprechende App's zu melden...

Nicht ganz richtig, denn google kontrolliert schon, nur nicht intensiv. Hat Vor- und Nachteile. Malware ist einer der Nachteile, ganz klar.

So so! Du bist also dabei, wenn die kontrollieren! Haha! D*gschwätz.

Keine Ahnung haben, aber Hauptsache was posten, gell? Die zeit hättest du auch besser nutzen können, dann wüsstest du jetzt vielleicht, wie das antimalware System von google genannt wird...

Woher nimmst du die Zahl? In q3 waren es nur 149.

Wenn wir von Malware für iOS sprechen, reden wir von Apps die aus dem AppStore kommen oder aus dem Cydia Store?

Cydia weils im App Store keine gibt

Falsch, im AppStore gibt es auch, und es geht hier auch um den AppStore.

Klar wenn du App's wie Facebook als Malware deklarieren willst, gibt es auch im AppStore Malware^^

Andoid Werbung hier?

Der App-Store war ja bis vor wenigen Stunden offensichtlich ein offenes Spielfeld mangels HTTPS. Da kommt es schon ziemlich blöde, wenn Phil sich lustig macht und jeder iOS-Anwender in öffentlichen WLAN-Netzen aus spioniert werden kann:

http://mac-harry.blogspot.de/2013/03/5-sicherheitslucken-in-ios.html

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