Kommt die Maps-App?

Google senkt Maps-Tarife, plant verbesserte iOS-Karten

Apple hat sich von Google Maps abgewandt und auch Firmen wie Foursquare setzen lieber auf Alternativen. Nun lenkt Google ein und senkt die Preise für die Nutzung von Google Maps. Gleichzeitig wurde auf Google+ angekündigt, Google freue sich darauf, die Nutzung von Google Maps unter iOS zu verbessern.

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Jeff Huber von Google hatte ursprünglich über das Street-View-Ausstellungsstück im Computer History Museum geschrieben, in einem Kommentar wurde dann gefragt, ob denn auch iOS-Geräte von den Verbesserungen profitieren würden. Darauf antwortete Huber: "We look forward to providing amazing Google Maps experiences on iOS". Er ging nicht genauer darauf ein, was das bedeutet: Einige der kurz vor der WWDC-Keynote vorgestellten Änderungen (3D-Gebäude) soll es in Google Earth geben - spannender ist aber die Frage, ob Google eine eigene Maps-App im App Store veröffentlichen wird.

Auch bei der Preissenkung für die Nutzung wurde Google von anderen Firmen getrieben. Google hatte angekündigt, die Nutzung der Maps-API kostenpflichtig zu machen, wenn diese besonders häufig genutzt wird. Nun wurde der Preis von 4 US-Dollar auf 50 Cent für 1000 Aufrufe gesenkt, unterschiedliche Preise für Standard- und angepasste Karten gibt es nicht mehr. Ob dies Firmen wie Foursquare zurücklocken wird, ist unwahrscheinlich: OpenStreetMap ist eben noch günstiger und für viele Anwendungszwecke gut genug.

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Was mich am meisten an den Googlekarten stört ist (ohne das ich weiß, wie es bei anderen Anbietern ist), dass man U/S-Bahn-Haltestellen zwar angezeigt bekommt, jedoch nicht die Linien die diese Anfahren. Für Leute in der Großstadt doch sehr hilfreich.

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