Frühjahrsputz

Google entfernt fast 60000 Apps aus dem Play Store

Ausgespielt hat es sich für fast 60000 Android-Apps im Google Play Store: Google hat in einer Art Frühjahrsputz Apps entfernt, welche gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. Offiziell gibt Google die Anzahl der Apps in Google Play mit 700000 an, es wurden also fast zehn Prozent aller Apps entfernt.

Von   Uhr

Ein Teil davon dürfte von den Entwicklern selbst entfernt worden sein, aber wie TechCrunch feststellt, ist die Zahl zu hoch, als dass es sich ausschließlich um eine freiwillige Maßnahme handeln könnte. Viele der Apps dienten zum Vertrieb von Klingeltönen.

Wie die Nutzungsbedingungen von Apple, sehen auch die von Google ein Verbot von irreführenden App-Beschreibungen und eine Regulierung zu ähnlicher Apps vor. Auch im iOS App Store gab es Fälle von App-Spamming, in der ein einzelner Entwickler hunderte Apps veröffentlichte. Apple behält sich das Recht vor, bestimmte Apps grundsätzlich abzulehnen, wenn schon zu viele Apps einer Art erhältlich sind.

Statt einer Einzelprüfung wie Apple, setzt Google auf das automatisierte Scannen von Apps. Beide Methoden können App-Spamming nicht vollständig verhindern.

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Da freut sich der gemeine Android Developer!

Und ich dachte, nur Apple sei so böse, einfach Sachen nicht in den Store zu lassen oder rauszuschmeissen...

natürlich dürfen dopplungen oder "böse" Apps nach belieben entfernt werden.

Was bei Apple häufig kritisiert wird ist die Zensur, die keinem anderen Zweck dient, als die Konkurrenz klein zu halten und der ganzen Welt das prüde amerikanische Weltbild aufzuzwingen. Naja, zumindest dem Teil der Welt, der iOS nutzt.

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