Es gäbe nicht viele Wege, ein Ultrabook zu bauen

Envy Spectre XT vs. MacBook Air: HP verteidigt ähnliches Design

Stacy Wolff, Design-Chef in der HP Laptop-Sparte, nutzte gestern eine Präsentation in Shanghai, um das Design des neuen ENVY Spectre XT zu verteidigen. Die Ähnlichkeit zum MacBook Air sei dabei eher zufällig. Wolff benannte den rund zehn Jahre alten HP Tablet-PC TC1000 als Designvorbild.

Von   Uhr

Erst in einer öffentlichen Session, später dann in einem Interview mit Engadget, musste sich gestern HP-Executive Stacy Wolff erklären. Kritikpunkt war dabei die Ähnlichkeit zwischen HPs Ultrabook ENVY Spectre XT und dem MacBook Air.

Die Botschaft von Wolff war dabei klar. Er ist nicht glücklich über den Vorwurf und kämpft bei seinen Erklärungen etwas mit Polemik. Apple besäße beispielsweise kein Vorrecht auf silberfarbene Rechner. Schwarze Tastaturen seien Retro-Elemente aus den 1980ern. Es gäbe nicht viele Wege, ein Ultrabook zu bauen.

Das ENVY sei kein Versuch gewesen, Apple nachzuahmen, Unterschiede (gebürstetes Metall, rutschfeste Gummiunterseite, Audio-Komponenten, etc.) laut Wolff deutlich sichtbar - mit einer Klage rechne man daher nicht.

Mehr zu diesen Themen:

Diskutiere mit!

Hier kannst du den Artikel "Envy Spectre XT vs. MacBook Air: HP verteidigt ähnliches Design" kommentieren. Melde dich einfach mit deinem maclife.de-Account an oder fülle die unten stehenden Felder aus.

wieder einer der abkupfert...

abgekupfert ist das envy spectre beispielsweise wirklich nicht. Nur weil der Computer aus Aluminium hergestellt wird, ist es kein Macbook-Imitat...

Die ersteren Envy Modelle sahen sehr nachgeahmt aus, aber solangsam findet HP sein eigenes Design. Das aktuelle Modell finde ich ganz und gar nicht nachgemacht, nur noch die Tastatur sieht vergleichbar aus. Das Display, das gebürstete Aluminium und die Schaniere bilden einen eigenen Look. Ich habe schon krasse Abkupferungen gesehen wie das Lenovo-Modell, aber wer hier noch sagt, dass HP kopiert, der ist wirklich zu Apfel-verbissen.

Die ganzen Ultabooks sind doch wegen den Erfolg des MBAs entstanden.

Merkwürdig ist, dass HP meint sich verteidigen zu müssen, obwohl sie gar keiner anklagt.

Was meinst du wie Journalisten scharmlos auf HP eindreschen um die zu solchen Aussagen schon fast zu zwingen. Da es ist nicht ungewöhnlich, dass HP ein Statement dazu abgibt. Natürlich wird das nun so gezeigt, als ob HP sich ganz von allein dazu geäußert hätte. Journalismus kann ganzschön reinhauen, wenn nur die halbe Warheit gezeigt wird. Es wird nicht gelogen, aber Details werden weggelassen - hauptsache die Leser haben jemanden zum Hetzen.

Rudolf, du gehst uns allmählich auf den Wecker. Hör auf mit deinen kommentaren..

Rudolf ist der einzig Interessante hier...

Nicht wirklich, nein.

Vllt weil alle zur zeit auf die finger der Apple konkurrenz schauen.

Schaut euch den Tablet-PC TC1000 Mal bei Google an, der hat nix mit dem abgebildeten Ultrabook gemeinsam.

ich finde die sache mit dem "abgekupfert" langweilt nun auf dauer...ok, apple hat sein air auf den markt gebracht und die mitbewerber müssen sich ja in gewisser weise an diesem teil orientieren. was wollen sie auch groß an design, form usw. ändern. man kann das rad auch nicht neu erfinden. das gleiche gilt fürs iphone bzw. ipad...so viel anders kann man diese dinge einfach nicht designen da einfach weniger entfaltung gegeben ist wie z.b bei dem design eines autos.

Bitte 5,- € in das Frasenschwein :-))
Das einzige was alle Räder gemeinsam haben: Sie sind rund und drehen sich um ihren Mittelpunkt. Im Design unterscheiden sie sich jedoch erheblich voneinander.

Tja, wieder einmal eine Kopie von dem Original

Lustigerweise hat vor dem MBA noch JEDER Hersteller gesagt: "Das Macbook Air ist zum scheitern verurteilt."
Jetzt macht jeder es nach. Sie müssen aber langsam anfangen eigene Wege und Eindrücke zu finden, daraus zu lernen und EIGENE Sachen machen.
HP macht das schon gar nicht schlecht. Ich finde es bloß lächerlich das viele Hersteller jetzt dem Aluminium so nacheifern, obwohl vorher Plastik DAS Notebook-Material war...

Die Aussage von den anderen Hersteller war nunmal auch realistischer. Andere haben es vor dem Air auch schon versucht, zb Dell. Allerdings hatte bisher nur Apple so eine krasse Aufmerksamkeit durch iPod und Co, dass sie es sich erlauben konnten ein auf Schnittstellen reduziertes Notebook anzubieten - und die Masse hats nunmal gefressen. Die meisten kannten nichtmal die Konkurrenz zuvor (schlechtes Marketing?).

Ebenso war es mit dem Material. Alle wollten es billig, billig, billig. Sobald was teures und gutes rauskam, hiess es sofort: zu teuer, will eh niemand! Apple konnte durch den Namen den sie sich durch Konsumergeräten gemacht haben, die Wendung vom Macbook zum kompletten Macbook Pro erlauben. Wie du dich erinnerst, bestand das Macbook schliesslich auch aus Plastik ;)

Na ja, neben Alu und Plastik gibt es ja auch noch einige weitere Materialien um Notebooks zu produzieren. Magnesium z.B., die Dell Modelle sind da sehr interessant. Ich denke auch das jeder Hersteller, früher od. später seinen eigen Weg findend d Notebooks zu gestallten. Aber gewisse Rahmen sind einfach gesetzt. Apple erfindet auch nicht alle neu und kupfert gern bei Braun usw. weiter ab.

Wie hießen nochmal die Braun-Laptops?

Ja, weil ein Laptop auch nur EINE Technik beinhaltet, stimmts? :)

Das Problem bei gutem Design ist, dass man wenig Möglichkeiten hat, etwas anders zu machen. Die gute Form ist immer ähnlich.
Ich finde diese "gute Form" mittlerweile sehr abgelutscht.
Designer sollten sich mal langsam vom Bauhaus emanzipieren.

Nun ja, "envy" heißt auf deutsch Neid. Mehr muss man wohl nicht sagen :-)

Ich habe den Letztens im Cancom-Katalog gesehen -großes grinsen im Gesicht...
als ich dann nach hause kam habe ich alle, die sonst immer über die Applesche Preispolitik meckern, versammelt und denen dieses "ding" gezeigt.

Ich habe Sie Leistungsmerkmale und Hardware Qualität vergleichen lassen und das einzige was kam war ein ÄÄÄh ööö hhhmmmm xD

Wieso musst du dich so stark verteidigen, wofür du dein Geld ausgibst?

was heißt bei dir verteidigen?

ich habe lediglich Menschen in meinem Umfeld dank diesem Produkt darüber informieren können, dass Qualität eben kostet.

einige überlegen sich mittlerweile, nach dem vergleich, beim nächsten Laptop- oder Rechnerkauf auf einen Mac umzusteigen.

Davor hieß es immer nur...
a) Apple ist zu teuer
b) warum ist Apple so teuer -> geht doch auch alles mit windoof
c) ich weiß ja gar nicht wie das funktioniert

Dank dem Vergleich habe ich etwas mehr gehör bei den Leuten.
Da ich der nette von Nebenan bin, der gerade dieser Fraktion alles an Ihren Rechnern rum werkeln darf wenn mal wieder etwas nicht funktioniert, bin ich schon sehr froh, dass mittlerweile wenigstens überlegt wird und nicht gleich über irgendwelche unsinnigen Fanboy-Kommentare aus irgendwelchen Foren diskutiert wird.

Von wegen halt viel zu teuer, billiger Windows-Rechner macht das gleiche etc. etc.

"als ich dann nach hause kam habe ich alle, die sonst immer über die Applesche Preispolitik meckern, versammelt und denen dieses "ding" gezeigt."

Klingt eher danach, dass du zeigen musstest wie toll du bist.
Übrigens, es ist längst ein Gerücht, dass Windows Rechner schneller kaputt gehen. Es kommt immer auf den Anwender an. Jemand, der Windows in die Knie zwingen kann, kann das auch bei Linux oder Mac OS. Windows ist ein System, welchen gut funktioniert - es sei denn die Anwender installieren jede Freeware.
Sag denen einfach, dass die nicht jede Computerbild Applikation installieren soll und gut is'.

Achja, wenn du immernoch glaubst, dass Windows ein schlechtes unbrauchbares System ist, dann solltest du dich mal vom Gegenteil überzeugen ;) Das ist jetzt genau das, was du bei deinen Bekannten machst.

Daß es für Laptops keine andere Form gäbe, als die des MBA ist Schwachsinn. Das wäre das Gleiche, als wollte jemand behaupten, man könne schöne Felgen nur so bauen, wie OZ.

Natürlich gibt es hunderte Unterscheidungsmöglichkeiten aber HP hat ganz bewußt das MBA kopiert, genau wie Asus auch schon. Und wenn man ehrlich ist, hätten auch schon andere auf die Idee kommen können, die Festplatte wegzulassen. Ich habe noch ein altes Sony Subnotebook zu Hause liegen. Das ist super dünn, hat einen 10" Bildschirm (5:4), ist aus Magnesium, hat kein DVD-Laufwerk und war schweineteuer (5.000,-DM), ein PCG-505x. Also es gab schon solche Notebooks wie das MBA lange vor dem MBA, nur waren die einfach noch teurer. Apple und Sony geben sich nicht viel in Sachen Innovation, da hat Apple gut von Sony abgeschaut (Steve Jobs war oft bei Sony und dessen Designer zu besuch). Nur hat Sony sich einfach in zu vielen Produkten verzettelt und etwas nachgelassen. Nur so konnte Apple vorbeiziehen.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.