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Baboom statt Megabox

„Baboom“: Kim Dotcom will groß ins Musikgeschäft einsteigen

Kim Schmitz aka Kim Dotcom hat in einem Interview etwas zu seinem neuen Projekt verraten. Erst vor kurzem hatte er ganz offiziell sein Ausscheiden als Managing Director des von ihm mitgegründeten Filehosters Mega verkündet, jetzt plaudert er über seinen Vorstoß in das Musikgeschäft mit "Baboom".

Kim Dotcom hat das Onlinemagazin Torrentfreak über neue Projekte informiert. Sein zuerst unter dem Namen Megabox geplante Musikdienst soll schon bald als "Baboom" online gehen (Baboom.com, noch offline). Ein Team von zwölf Entwicklern feilt gerade an dem Musik-Streaming-Service.

Dabei will er scheinbar keine Revolution lostreten, denn sein Business-Modell klingt im ersten Moment solide und ganz normal: Nutzer zahlen, wenn sie ein werbefreie Variante haben wollen, sonst ist der Dienst gratis nutzbar. Künstler werden laut Schmitz an den Werbeeinnahmen beteiligt. Künstler sollen die volle Kontrolle über ihre Songs und Veröffentlichungen über Baboom behalten. Schmitz verspricht ihnen Transparenz und "nie geahnte Freiheiten". Was das alles beinhalten könnte, hat er noch nicht verraten, es oll aber um direkte aushandelbare Konditionen gehen.

Seinem Musik-Dienst will er eine finanzielle Starthilfe geben, die aus dem geplanten Börsen-Gang von Mega herrühren soll. Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft plant Dotcom somit bis zu 30 Millionen US-Dollar von Mega und für seine neuen Projekte zu erhalten. Der Musikdienst soll sich dann schnell selbst tragen. Vorrangig geht es dabei um Werbeeinnahmen, der Dienst soll für die Nutzer an sich kostenlos sein. Ursprünglich war ein Plan publik geworden, nachdem eine Adware mit dem namen Megakey Werbung ersetzt und so Dotcom das Geld in die Tasche spülen sollte. Was letzendlich kommt und wann ist noch unklar. Die Planung an dem Projekt laufen schon seit gut einem Jahr.

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