Urteil des Supreme Court

Apple, HP begrüßen Urteil zur gleichgeschlechtlichen Ehe

Die Entscheidung des obersten Gerichts der USA zur gleichgeschlechtlichen Ehe war nicht so eindeutig, wie von manchen erhofft, aber dennoch begrüßen Firmen wie Apple und HP das Urteil, welches zumindest auf Bundesebene eine Gleichstellung bringt.

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Der "Defense of Marriage Act", der seit 1996 die Gleichstellung Homosexueller auf Bundesebene verhinderte, wurde für verfassungswidrig erklärt, sowie die durch einen Volksentscheid verbotene Home-Ehe in Kalifornien wieder für gültig erklärt. Allerdings dürfen auch nach dem Urteil Schwule und Lesben nicht in jedem Bundesstaat heiraten, ein verfassungsmäßiges Recht auf Heirat gibt es nicht. Die Gleichstellung auf Bundesebene bedeutet für die Paare Steuervorteile, das Recht auf eine gemeinsame Krankenversicherung und besondere Rentenansprüche.

Apple und HP begrüßen in einer ersten Stellungnahme das Urteil. Beide Firmen setzen sich seit Jahren für die Gleichstellung ein, HP ist Sponsor der San Francisco Pride in diesem Jahr.

Möglichen Boykottaufrufen erzkonservativer Gruppen können beide Firmen gelassen entgegen sehen: Microsoft, Google und viele andere IT-Firmen machen sich ebenfalls öffentlich für die Gleichstellung stark, Google bekennt derzeit in der Suchmaschine (Regenbogen-)Farbe: Wer nach "LGBT", "Gay", "Lesbian", "Transgender" oder "Bisexual" sucht, bekommt das Suchfeld in Regenbogenfarben. Das Regenbogensuchfeld hat allerdings nichts mit der Gerichtsentscheidung zu tun, Google aktivierte es schon früher zu den Pride-Veranstaltungen.

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