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Aaron Sorkin verrät weitere Details zum Steve-Jobs-Film

Leonardo DiCaprio ist Steve Jobs, oder ist es vielleicht doch Christian Bale? Drehbuchautor Aaron Sorkin hat weitere Details zum Steve-Jobs-Film verraten und erzählt, worauf sich der an der Steve-Jobs-Biographie von Isaacson orientierte Film konzentrieren wird.

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Nachdem David Fincher als Regisseur für den Steve-Jobs-Film von Sony durch Danny Boyle ersetzt wurde, will der nun Leonardo DiCaprio als Star engagieren. Finscher, der dem Studio letztlich zuviel Forderungen nach Kontrolle stellte, hatte Christian Bale für die Titelrolle vorgesehen, den Schauspieler aber nicht bekommen.

Jetzt könnte der Film DiCaprio and Boyle wieder zusammen bringen, die schon bei dem Film „The Beach“ im Jahr 2000 gemeinsam gearbeitet haben. Keiner von beiden hat zuvor mit Aaron Sorkin gedreht, der das Drehbuch zu dem Steve-Jobs-Film schreibt, das im Wesentlichen auf der Steve-Jobs-Biographie von Walter Isaacson basiert. Sorkin ist als Drehbuchautor von erfolgreichen TV-Serien wie „West Wing“ und „The Newsroom“ sowie dem Film „The Social Network“ bekannt.

Der Film werde mehr als ein Biopic und mehr als nur die Story von Steve Jobs. Jobs sei ein faszinierender Mensch gewesen, der von faszinierenden Leuten umgeben war und interessante Begegnungen in seinem Leben hatte. Er wolle Steve Jobs als Held und Antiheld gleichzeitig darstellen, sagte Sorkin beim Tribeca Film Festival, und es dem Publikum überlassen, Jobs als guten oder bösen Menschen zu empfinden.

Der Film soll auf drei große Sequenzen fokussieren: Auf den iPod-Launch, auf den Macintosh und auf NeXT. Die Dreharbeiten sollen im Herbst beginnen. Ob Leonardo DiCaprio den ehemaligen Apple CEO verkörpern wird, dürfte bis dahin geklärt sein.

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Ich finde es schade dass auch Boyle nicht vorhat einen echten Film über sein Leben zu drehen und sich auch nur auf einige wichtige Punkte konzentriert. Es wäre schon toll wenn der Film versuchen würde auch auf die Zeit seiner Krankheit einzugehen und schließlich mit dem ominösen leeren Stuhl während der 4s Präsentation und der Meldung seines Todes am nächsten Tage endet.
Ich würde mir wünschen dass die Rahmenhandlung zeigt wie Walter Isaacson Steve interviewt und man dann immer die Handlung sieht, es zwischen den einzelnen Interviews schlechter um ihn steht und schließlich auch auf seine Gedanken rund um seine Erkrankung die ja mitunter zu seiner Unirede geführt haben.

gute idee

Es ist schön auch mal intelligente Kommentare zu lesen ;-)
Fände die Herangehensweise auch prima.

Ich auch!

Kann mich den Vorrednern nur anschließen. Besonders die Zeit nach Jobs Rückkehr bis zum iPad ist mindestens genauso interessant. Die im Artikel beschriebene Idee erinnert von der Herangehensweise her doch eher an den Film mit Ashton Kutcher. DiCaprio als Jobs finde ich reich optisch absolut unpassend. Wenn ein älterer Steve gezeigt werden sollte und das MakeUp so schlecht wirkt wie in DiCaprios Edgar Hoover Film, wirds unglaubwürdig.

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