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US-amerikanischer Wahlkampf: Steve Jobs beriet Barack Obama

In knapp fünf Monaten, am 6. November 2012 muss sich der amtierende demokratische US-Präsident Barack Obama gegen seinen republikanischen Kontrahenten Mitt Romney beweisen. Obamas Waffen im Wahlkampf sind einmal mehr die sozialen Netzwerke. Obamas Wahlkampfmanager, Jim Messina, scheint jedoch gut vorbereitet – nicht zuletzt dank Steve Jobs.

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Als Vorbereitung auf die anstehende Wahl traf sich Messina mit der Führungsriege von Apple, Google, Facebook, Microsoft, Zynga, Salesforce, DreamWorks und vielen mehr. „Ich bin wortwörtlich für einen Monat meines Lebens umhergereist um diese Unternehmen zu interviewen, und um über das Wachstum einer Organisation, aufstrebende Technologien und Marketing zu sprechen“, so Messina.

Mit Steve Jobs habe Messina laut Businessweek zwei lange Gespräche geführt, in denen Steve Jobs sämtliche Fehler des Weißen Hauses auseinander gepflückt, Änderungen vorgeschlagen und letztendlich erklärt habe, wie Technologien eingesetzt werden müssen.

„Das letzte Mal habt ihr eure Inhalte nur für wenige Kanäle programmiert“, so Jobs mit Hinblick auf Webseiten und E-Mails. „Dieses Mal müsst ihr eure Inhalte für eine Vielzahl von Kanälen programmieren – Facebook, Tumblr, Twitter, YouTube, Google – denn die Leute sind auf eine andere Art und Weise segmentiert als vor vier Jahren.“

Von Jobs lernte Messina nach eigener Aussage auch wie virale Inhalte entstehen, wie diese sich verbreiten und dass Inhalte interessant und sauber sein müssen.

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