Top-Themen

Themen

Service

News

Erfahrungen von Drohnenpilot

Wird der Apple Park bald zur drohnenfreien Zone?

Kommt Verbot für Drohnenüberflug am Apple Park? Duncan Sinfield hat bereits viele Male mit dem Sicherheitsdienst des iPhone-Herstellers Bekanntschaft gemacht. In einem neuen Video schildert er seine Beobachtungen beim Drohnenüberflug und die Vermutung, dass der iPhone-Hersteller sich schon bald mit technischen Mitteln dagegen zur Wehr setzen könnte.

Duncan Sinfield fliegt mit seinen Drohnen unter anderem über den Apple Park, beziehungsweise in der Nähe desselben. Denn in den letzten Wochen und Monaten machte er während seiner Überflüge Beobachtungen, die er in einem YouTube-Video mit der Öffentlichkeit teilt.

Keine zwei Seiten der Medaille?

Normaleweise hat eine Medaille immer zwei Seiten. Dieser Sinnspruch verdeutlicht, dass es zu einem Sachverhalt mindestens zwei Perspektiven geben kann. Die sind zudem sehr unterschiedlich. Ähnlich argumentiert auch Duncan Sinfield. Er spricht vom neuen Firmengelände des iPhone-Herstellers, dem Apple Park, als einem sehr privaten Unternehmenscampus. Indem der Konzern auf Sicherheit und Privatsphäre bedacht ist, und vielleicht sogar Industriespionage verhindern möchte, bekommt er von Sinfield ein negatives Etikett angeheftet; Erst im Februar war eine Drohne über dem Apple Park abgestürzt.

Apple überwacht Drohnenüberflüge

Der Drohnenpilot gibt zu Protokoll, dass der Sicherheitsdienst vom Campus zuletzt nicht mal mehr zehn Minuten gebraucht hat, ehe er ihn ausfindig machte. Ganz gleich von welcher Position aus er seine Drohne hat starten lassen.

Nun spekuliert Sinfield darüber, dass Apple tatsächlich „alle“ Drohnen nachverfolgt und zwar über deren Radiofrequenz. Er glaubt, dass Apple dazu auf Technologie von Dedrone setzt. Diese lässt sich auch in eigene Software und Applikationen einsetzen. Dahinter steht auch ein System namens DroneDNA, das mittels Maschinenlernen und der Cloud ständig aktualisiert wird. Es erlaubt auch, den Standort des Piloten ausfindig zu machen.

Drohnenverbot am Apple Park?

Der Drohnenpilot fürchtet, dass der iPhone-Hersteller den Apple Park über kurz oder lang komplett für Drohnenüberflüge sperren könnte, mit Hilfe technischer Lösungen wie einem „Geofence“.

Bislang lande er seine Geräte immer und würde das Gelände verlassen, sobald er dazu aufgefordert wird.

Mehr zu diesen Themen:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit!

Hier können Sie ihre Meinung zum Artikel "Wird der Apple Park bald zur drohnenfreien Zone?" äußern. Melden Sie sich hierfür mit ihrem maclife.de-Account an oder füllen sie die untenstehenden Felder aus.

Verstehe ich völlig, wie Apple reagiert. Wenn ich als Apple-Mitarbeiter meine Mittagspause im schönen grünen Innenbereich verbringen würde, würde ich auch nicht dauernd von Drohnen beobachtet werden wollen.

Ich weiß nicht, woraus Herr Sinfield (sic!) das Recht für Drohnenflüge über Privatgrund ableitet. Oder was er zu dauernden Überflügen über seinem Garten und Swimmingpool sagen würde...

.
Ein Fall für die Flugabwehr würde ich sagen, ....

Es ist doch albern hier zu spekulieren, wenn im Artikel die US-Gesetzteslage dazu keinerlei Erwähnung findet.