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Mehr Marktanteile für Apple-Laptops

Wieder auf Kurs? Starke Nachfrage nach MacBook Pro im letzten Quartal

Apple hat im dritten Quartal 2017 Grund zur Freude gehabt. Das MacBook Pro soll wieder stärker nachgefragt gewesen sein. Entsprechend konnte das Unternehmen einen leichtes Plus beim Marktanteil feststellen und aber vor allem wegen der Verluste bei Konkurrent Asus wieder den vierten Rang bei den Notebook-Herstellern einnehmen.

Haben Sie im dritten Quartal ein MacBook Pro gekauft? Falls ja, gehören Sie zu den Leuten, die Apple ein leichtes Plus bei den Marktanteilen am Notebook-Markt beschert haben. Laut TrendForce erzielte Apple 10,4 Prozent Marktanteil im Q3 2017 gegenüber 10 Prozent im zweiten Quartal. Diese marginale Veränderung geht aber einher mit mehr Verkäufen. Denn: Im dritten Quartal wurden weltweit 42,69 Millionen Notebooks verkauft. Im zweiten Quartal waren es weniger, nämlich 39,95 Millionen. Apple konnte von Quartal zu Quartal 11,3 Prozent mehr Geräte verkaufen, nun 4,43 Millionen Stück.

HP größter Gewinner

Neben Apple ist HP das einzige Unternehmen, das ebenfalls zweitstellig zulegte. Das Unternehmen konnte 17,6 Prozent mehr Geräte im Q3 als im Q2 verkaufen. Der Marktanteil HPs stieg dadurch von 23,4 Prozent auf 25,8 Prozent. Das Unternehmen rangiert auf Platz 1 im Notebook-Markt.

Lenovo konnte 6,5 Prozent mehr Laptops verkaufen als im Quartal zuvor und rangiert auf Platz 2. Allerdings hat sich dadurch der eigene Marktanteil im gewachsenen Marktumfeld nicht vergrößert. Das Unternehmen hält weiterhin 20,1 Prozent Marktanteile.

Dell konnte 1,4 Prozent mehr Geräte verkaufen und rangiert noch vor Apple auf Platz 3. Allerdings verlor das Unternehmen ein wenig Marktanteile von vorher 16,4 Prozent auf dann 15,6 Prozent.

Asus und Acer hinter Apple

Hinter Apple reihen sich Asus und Acer ein. Während Asus sogar 4,8 Prozent weniger Geräte verkaufte und sich der Marktanteil von 10 auf 8,9 Prozent reduzierte, konnte Acer 2,8 Prozent mehr Geräte verkaufen als im Quartal zuvor. Trotzdem führte dies zu einem kleinen Verlust an Marktanteilen von 8 auf nun 7,7 Prozent.

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Interessant, Anfang 2017 habe ich mein MacBook Air verkauft und bin zu einem Asus ZenBook gewechselt, da ich unbedingt einen Touchscreen wollte und von der Touchbar des neuen MacBook Pro und den fehlenden USB und SD-Card Anschlüssen enttäuscht war.

Interessant? Warum? Weil wie beim Wegfall von Diskettenlaufwerk, DVD, Klinke (iPhone) etc. der Untergang von Apple erwartet wurde und wie seit gefühlten 100 Jahren das Gegenteil eintritt. Wer Apple kauft, der kauft nicht einen Haufen Anschlüße und unausgereiften Features, sondern die beste Combi aus Soft-/ und Hardware im schicken Design. Aber sicherlich ist Apple nicht für jeden der beste Deal. Manchmal wundere ich mich selbst, wer alles unbedingt ein 2000€ Notebook braucht. Wie immer im Leben eine Frage der Perspektive und natürlich Geldbeutel bzw. Priorität.

Andererseits gibt es wohl viele Leute, die sich lieber alle 2 oder drei Jahre ein neues Notebook kaufen, weil die Teile in der Quali nicht länger durchhalten oder technisch gesehen veraltet sind. Die Welt der vielen Anschlüsse wird es nicht mehr lange geben.

Allerdings ist solch ein Herstellerwechsel nicht nur ein "unbedingt Touchscreen". Es geht ja auch das OS verloren - mit all seinen Vorteilen. Zum Touchen gibt es iPads. Jetzt auch mit dem 11-er OS. Da geht noch mehr.... und mehr kommt noch - auch wenn es immer vom hauptsächlichen Anwendungsfall abhängt.

Dass sich die Leute alle 2, 3 Jahre ein neues Gerät kaufen ist nicht für alle Zielgruppen richtig. Aber ich bezweifle außerdem, dass sie es tun, weil die Geräte Ihnen nicht mehr ausreichen.

Lassen sich mich dies erklären: Das Schrumpfen des PC-Marktes, das wir seit Jahren beobachten, passiert vor allem im Konsumentenbereich. Dort sind die Wechselperioden eher länger als kürzer und viele Konsumenten haben mit ihren Laptops auch nur Spielchen gespielt, Filmchen geguckt oder im Internet gesurft (sieht man von besonderen Gruppen, bspw. Studenten ab, die die Geräte dann doch ausgiebiger nutzen). Wer allerdings in jedem Fall sein Notebook alle zwei Jahre wechselt oder wechseln sollte, das sind Unternehmen und Geschäftsleute (Freiberufler, Selbständige). Das geschieht vor allem aus dem Grund, dass Sie so Steuern sparen können. Apple bietet ein 0-Prozent-Leasing an. Ein so teures Gerät können Sie normalerweise nur über drei Jahre abschreiben. Was anderes erlaubt zumindest der dt. Fiskus nicht. Doch dann gibt es das Leasing auf 24 Monate. Die Bank stellt Ihnen das MacBook gegen einen Obulus zur Verfügung. Dieser Vorgang wird als "Dienstleistung" interpretiert. Diese können Sie tatsächlich dann in zwei Jahren in Gänze steuerlich berücksichtigen. Im Grunde bleibt Ihnen also nichts Anderes übrig als alle zwei Jahre ein neues MacBook zu leasen, wenn Sie nicht mehr Geld als notwendig beim Fiskus lassen wollen. Für Apple gilt das Gerät trotzdem als verkauft, weil ja die Bank den Kaufbetrag bereits überwiesen hat. Da wären wir dann aber wieder bei einer Diskussion, die in Richtung Paradise Papers geht und aber auch den kleinen Mann betrifft.

Ich muss schon aus beruflichen Gründen möglichst alle Systeme haben, bin seit 1989 in der Apple Szene und seit 1996 selbständig. Desktop ist ein iMac, Handy iPhone, Tablet Android, Server Mac mit virtuellem Linux drauf. Windows hatte ich immer zumindest in einer virtuellen Maschine und habe damit überhaupt keine Probleme. Lediglich Grafik und Musik mache ich lieber auf dem Mac.

Mein MacBook Pro ist 5 Jahre alt und läuft wie ne eins.
In der Zeit habe ich viele PC Laptops von Schülern verglühen sehen. Die sind oft von Anfang an kaum zu gebrauchen, da mega lahm oder nach 1 Jahr defekt.
Im Schnitt der Jahre gesehen, war ich günstiger.

Jacksulze, Haltbarkeit (und auch Beibehaltung der Performance!) sind bei Macs ein Traum. Ich wechsle meine Notebooks normalerweise nach 3 Jahren (nicht weil sie kaputt sind, sondern weil ich aus beruflichen Gründen etwas moderneres benötige), da sind die Macbooks immer noch super unterwegs und man erzielt auch einen sehr guten Wiederverkaufspreis. Mein iMac hier, auf dem ich das gerade schreibe, ist ein "Mid 2011", mittlerweile mit 256GB SSD als Systemplatte (die alte 1TB blubbert als Datensau immer noch drinnen mit) und 20GB RAM. Er ist immer noch sauschnell mit seinen acht i7 Kernen mit 2.8GHz

Das kann ich nur bestätigen. Den einzigen Vorteil, den die neueren Geräte haben ist neben den neuen Displays auch der geringere Stromverbrauch. Aber Leistung bieten die Mid2011-Geräte mehr als genug für viele Dinge.

Was das Argument für die Unternehmen mit den Steuerabschreibungen betrifft, hier sollte man bedenken, dass für neue Geräte auch Einrichtungskosten usw. hinzukommen, ob das also für Unternehmen pauschal lohnend ist, ist wohl fraglich.

Ich denke, dass neben Displays und Energieeffizienz schon auch moderne Anschlüsse und allgemeine Verbesserungen wichtig sind, mir zum Beispiel sagt die Tastatur der neuen MacBook Pros (abgesehen von den hin- und wieder auftretenden, bekannten Problemen) sehr viel mehr zu, als etwa die alte. Auch weniger Gewicht und Grösse sind ja nicht zu verachten.

Trotzdem würde ich schon sagen, dass sich bei Windows-Geräten viele Probleme aneinanderreihen, fängt an bei der Lüfterlautstärke nach zwei, drei Jahren, Hitzeentwicklung, Vermüllung des Systems, wobei viele dann mit der Neueinrichtung eben einen Neukauf verbinden, Akku-Probleme usw. usw.

Was genau meinen Sie denn mit Einrichtungskosten? Ich kenne den Begriff nicht so genau und die Fachliteratur (http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/einrichtungskosten.html) gibt mir da keinen Aufschluss, wie Sie den in diesem Kontext gemeint haben könnten.

Ich habe den Touchscreen bei Notebooks nie für wahnsinnig sinnvoll befunden, aber das ist sicher Geschmacksache. Was mich interessieren würde, gefällt dir denn jetzt das Asus besser?