Galaxy S10, Galaxy Fold, Galaxy Buds und mehr Neuigkeiten von Samsung

Quelle: https://www.maclife.de/news/was-man-iphone-fan-ueber-galaxy-s10-anderen-samsung-neuheiten-wissen-muss-mac-life-100112573.html

Autor: Alexander Trust

Datum: 20.02.19 - 22:42 Uhr

Was man als iPhone-Fan über das Galaxy S10 und die anderen Samsung-Neuheiten wissen muss

Was man als iPhone-Fan über das Galaxy S10 und die anderen Samsung-Neuheiten wissen muss. Samsung präsentierte am heutigen Abend wieder eine ganze Reihe von neuen Produkten, von denen eines noch Zukunftsmusik ist, das mittlerweile aber einen aussagekräftigen Namen bekam. Das Galaxy Fold ist das neue Klapphandy, das zum kleinen Tablet wird. Daneben präsentierte Apples koreanischer Konkurrent gleich drei neue Modelle des Galaxy S10, die mit Apples iPhone XR, XS und XS Max konkurrieren werden, sowie außerdem neue echt kabellose Kopfhörer. Die sollen den AirPods einheizen.

Haben Sie sich gefragt, was Samsung gut kann? In den letzten Jahren sah es zumindest so aus, als könnte es die Geschäftsstrategien Apples gut abkupfern. Das Unternehmen hat am Abend „drei“ neue Modelle des Galaxy S10 vorgestellt. Dies war zuvor bereits gemutmaßt worden, kopiert aber die Strategie Apples, neben dem XS und XS Max auch ein iPhone XR anzubieten. Ähnlich wie bei Apple unterscheidet sich ein neues Galaxy-S10-Modell nämlich etwas deutlicher von den anderen beiden.

Samsung präsentiert dreimal neues Galaxy S10

Wie gemutmaßt wurde, präsentierte Samsung nun drei neue Varianten seines Flaggschiff-Smartphones. Die tragen den Namen Galaxy S10, S10+ und S10e. Letzteres bietet eine Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll (14,73 cm), das S10 bietet 6,1 Zoll (15,49 cm) Bilddiagonale und das S10+ immerhin 6,4 Zoll (16,26 cm).

Löcher im Display

Wie schon beim Galaxy S9 füllen die Display nahezu das Komplette Display aus. Doch Sie nutzen keine Kerbe wie Apple und derzeit viele Android-Konkurrenten. Stattdessen gibt es nur ein kleines „Loch“ im Display. Beim S10e und S10 beherbergt dies eine Linse, beim S10+ sogar zwei. Letztere soll bessere Porträtfotos mit Bokeh-Effekt unterstützen.

Fingerabdrucksensor im Display

Das S10 und S10+ beinhalten sogar einen Fingerabdrucksensor „im Display“. Dem S10e fehlt dieser. Er ist dafür an der Seite des Geräts angebracht.

Kamera mit drei Linsen

Die beiden größeren Modell bieten auf der Rückseite noch einen weiteren Vorteil – eine Kamera mit drei Linsen. Das S10e bietet nur zwei. Die Trias von Linsen beherbergt jeweils ein Ultraweitwinkel- (16 Megapixel), Weitwinkel- (12 MP) und Teleobjektiv (12 MP). Dem S10e fehlt das Teleobjektiv. Per Software soll dem Nutzer auch beim Fotografieren geholfen werden, sowohl bei der Belichtung als auch bei der Haltung des Geräts.

Das „e“ im Namen des S10e steht für „essential“, also „wesentlich“ übersetzt.

Bis zu 1 TB Speicher, USB-C, 802.11ax, Exynos 9820

Das S10e soll es in Deutschland nur mit 128 GB Speicher geben. Beim S10 können Sie auch eine Variante mit bis zu 512 GB Speicher kaufen, und beim S10+ sogar mit bis zu einem Terabyte. Darüber hinaus können Sie den Speicher mit einer MicroSD-Karte um bis zu weitere 512 GB erweitern.

Und was gibt es sonst noch? Die Geräte haben mit dem Exynos 9820 einen schnelleren Prozessor, der bis zu 30 Prozent mehr Leistung bieten soll als beim Vorgänger. WLAN wird nach dem Standard 802.11ax unterstützt. Die Geräte sind wasserdicht nach IP68 und bieten einen USB-C-Anschluss.

Alle drei Geräte lassen sich per Qi kabellos aufladen, können aber umgekehrt auch anderen Geräten Energie spenden, wie der neuen Galaxy Watch Active Smartwatch oder anderen Mobiltelefonen. Die Funktion dazu können Sie optional einschalten, sie nennt Samsung „Powershare“.

Preise und Verfügbarkeit

Samsung gibt die UVP für das Galaxy S10e mit 749 Euro an. Das Galaxy S10 kostet ab 899 Euro mit 128 GB Speicher oder 1.149 Euro mit 512 GB. Das S10+ kostet 1.249 Euro mit 512 GB oder 1.599 Euro mit 1 TB.

Die Geräte sind ab dem 8. März im Handel verfügbar, in den Farben Weiß, Schwarz, Blau und Grün. Beim S10e können Sie außerdem noch gelb wählen.

S10 bekommt 5G im Sommer

Wenn Sie es noch teurer möchten, will Samsung im Sommer ein viertes Modell des Galaxy S10 mit 5G-Support und einer vierten Kameralinse für 3D-Tiefeninformationen anbieten.

Es heißt Galaxy Fold

In San Francisco präsentierte Samsung außerdem das Galaxy Fold. Das „Klapphandy“ hatte das Unternehmen im letzten Jahr bereits auf seiner Entwicklerkonferenz „angedeutet“, aber lediglich als namenlosen Prototypen.

Die Entwicklungszeit soll acht Jahre betragen. Die Displaytechnologie 50 Prozent dünner sein als bei herkömmlichen Displays. Das Klapp-Smartphone hat insgesamt sechs Kameras. Drei finden Sie auf der „Rückseite“, eine auf der Vorderseite und zwei weitere auf der „Innenseite“. Am Geräterand besitzt das Galaxy Fold einen Fingerabdrucksensor.

Das Gerät benutzt einen Prozessor aus 7nm-Fertigung. Es bietet 12 GB Arbeitsspeicher und nutzt zwei Akkus. Sie können das Fold kabellos aufladen und ebenfalls als Ladeschale nutzen.

Sie können auf dem ausgeklappten Display bis zu drei Apps gleichzeitig nutzen. Doch dieser „Luxus“ hat seinen Preis. In der Basisausführung möchte Samsung gerne 1.980 US-Dollar (circa 1.745 Euro). In den USA möchte der Hersteller das Gerät ab dem 26. April anbieten. Irgendwann im zweiten Quartal des Jahres soll es auch nach Deutschland kommen.

Galaxy Buds machen AirPods Konkurrenz

Im Design geht Samsung mit seinen Galaxy Buds einen anderen Weg als Apple. Allerdings sollen die Kopfhörer, die zum Preis von 149 Euro verkauft werden sollen, ähnlich funktionieren. Wenn Sie deren Ladeschutzhülle öffnen, verbinden Sie sich automatisch mit dem Galaxy S10 (ähnlich wie bei Apple). Die Kopfhörer können Sie in der Schutzhülle kabellos laden, auch auf den Galaxy-S10-Modellen.

Die Kopfhörertechnologie stammt von AKG. Die neuen Galaxy Buds sollen außerdem 30 Prozent leichter sein als die vorherige Generation. Die Buds soll es in den Farben Weiß und Schwarz geben.

Galaxy Watch Active und Galaxy Fit

Am Rande stellte Samsung außerdem noch zwei weitere Wearables vor, die Galaxy Watch Active für Sportfans und das Fitnessarmband Galaxy Fit. Erstere bietet ein rundes Gehäuse, soll wie schon die Apple Watch mit dem aktuellen watchOS 5 automatisch das Training erkennen. Offenbar soll die Smartwatch auch mit Hilfe einer zusätzlichen App das Ablesen von Blutdruck-Werten erlauben. Über die Qualität des Features lässt sich allerdings vor der Veröffentlichung der Smartwatch nicht seriös urteilen.