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Kein Verkauf an unter 18-jährige

Werden Lootboxen bald verboten?

Sollte der Gesetzesvorschlag des republikanischen Senators Josh Hawley aus Missouri angenommen werden, dann werden sich viele Spielehersteller nach neuen Geschäftsmodellen umgucken müssen. Der Senator will, dass Lootboxen in Spielen nur noch an Personen ab 18 Jahren verkauft werden dürfen. So sollen die Jugendlichen vor üblen Geschäftemachern geschützt werden.
 

In vielen Spielen gibt es sogenannte Lootboxen. Das sind Gegenstände und Gegenstandssammlungen, die Geld kosten und den Nutzer helfen, Vorteile im Spiel zu erhalten. Es gibt zwar auch eine Reihe von Spieleanbietern, die auf derartige Geschäftsmodelle verzichten, doch insgeamt ist das Phänomen in der Branche weit verbreitet. Der Gesetzentwurf "Protecting Children from Abusive Games Act" würde den Verkauf solcher Lootboxen an Personen unter 18 Jahren verbieten, wie https://appleinsider.com/articles/19/05/08/proposed-us-bill-would-ban-loot-boxes-in-mac-ios-games-for-players-under-18" target="_blank">AppleInsider berichtet.

Besonders mobile Spiele sind mit solche Lootboxen durchsetzt, die erheblich ins Geld gehen können. Jugendliche und vor allem Kinder können gar nicht erkennen, was das für Summen sind und kaufen oft hemmungslos ein - auf ihre eigenen Kosten oder gar auf Kosten der Eltern, die die Rechnung begleichen müssen. Insofern wäre ein entsprechendes Gesetz natürlich auch ein Schutz für die Eltern. 

"Wenn ein Spiel für Kinder konzipiert ist, sollten Spieleentwickler nicht die Möglichkeit haben, Sucht zu monetarisieren", sagte Senator Hawley als Begründung. "Und wenn Kinder Spiele für Erwachsene spielen, sollten sie von zwanghaften Mikrotransaktionen abgehalten werden.".

In vielen Ländern gegen Behörden bereits gegen Spieleentwickler vor, die das Suchtverhalten ihrer Nutzer monetär ausnutzen, so zum Beispiel Japan, China und Belgien. In den USA gibt es derartige Gesetze noch nicht. 

Und nicht nur Spielentwickler könnten durch rigide Regulierungseingriffe das Nachsehen haben - Apple profitiert immerhin auch von In-Game-Verkäufen. 

Wie steht ihr dazu? Sollten Loot-Boxen für Kunden unter 18 Jahren verboten werden? Schreibt eure Meinung einfach in die Kommentarfelder unterhalb dieser Nachricht. Wir sind sehr gespannt.

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Richtig so! Endlich weg mit dem Zeug.

Nur so lernen es EA & Co. Mal ehrlich: Es gibt doch kaum noch Spiele OHNE Lootboxen heute! Das ist doch genau das Problem was wir haben.

Aber man sollte sich keine Hoffnung machen: Die werden schon irgendwas Neues finden. Und wenn es WERBUNG in Spielen ist. Man also künftig überall Werbung sehen muss, weil irgendwo halt das Geld herkommen muss.

100% Zustimmung. Das ist einfach nur noch als Seuche titulierbar.

Statt hunderter, immer gleicher, Spiele mit fast schon gescripteten Möglichkeiten (erst dies upgraden damit du jenes machen kann) mit In-App.

Das ist doch kein spielen mehr. Das ist wie Malen nach zahlen.

Und wenn du außerhalb der Linien malen willst, musst du zahlen.
Ich würde tippen, die meisten kaufen lieber ein Spiel und werden dann von diesem Scheiß in-app Zeugs in Ruhe gelassen.

Spielekapitel dazu zu kaufen ist ja auch eine kreative Möglichkeit dafür, die man auch akzeptiert...