HomePod schlecht zu reparieren, aber sehr robust

Quelle: https://www.maclife.de/news/ueberraschung-beim-auseinanderbau-homepod-hat-16-gb-speicher-100100349.html

Autor: Alexander Trust

Datum: 12.02.18 - 18:06 Uhr

Überraschung beim Auseinanderbau: HomePod hat 16 GB Speicher

HomePod nur schlecht zu reparieren. Apple selbst verlangt für seinen Smart Speaker außerhalb der Garantiezeit eine hohe Reparaturgebühr. Möglicherweise hat iFixit nun gezeigt warum. Doch beim Auseinanderbau ist noch mehr zutage gefördert worden. Der Wi-Fi-Lautsprecher verfügt nämlich über einen versteckten 14-Pin-Anschluss und über 16 GB Speicher.

Der HomePod klingt super, für normale Ohren und auch für Testgerätschaften von Audiophilen, die in Diagrammen nachweisen, dass der Lautsprecher einen prima Klang wiedergibt. Doch wirklich gut zu reparieren ist er nicht.

HomePod nur mit Säge zu bezwingen?

Das Bastlerportal iFixit hat den Smart Speaker aus Cupertino nämlich jetzt auseinander gebaut. Dabei wurde am Ende sogar „Gewalt“ angewendet. Denn um in das Innere des Lautsprechers zu gelangen, verwendete man eine Säge. Allerdings betont man auf der Plattform, dass es möglicherweise bessere Wege gibt. Nur mit vielen Methoden und bekannten Geräten zum Erhitzen und lösen von Klebstoffen konnte man eben nicht bis ganz in das Gerät hinein. Wenn man im Nachhinein noch eine andere Methode entdeckt, wird man diese vermutlich ergänzen.

Apples Smart Speaker sehr robust

So oder so ist der HomePod schwer zu reparieren. Apple selbst verlangt 279 US-Dollar für die Reparatur außerhalb der Garantiezeit. Das ließ schon vermuten, dass der Hersteller womöglich das komplette Gerät austauscht (das kostet nur 70 US-Dollar mehr).

Das ist aber nur die eine Hälfte der Medaille. Denn iFixit gibt auch zu, dass die Konstruktionsweise und die verwendeten Bauteile insgesamt dazu führen, dass der HomePod sehr robust ist.

16 GB Speicher und Diagnoseanschluss

Apples Geräte ähneln sich auf eine Weise. Das zeigt auch der Teardown des HomePod. Denn bei iFixit fand man unter einer aufgeklebte Kappe am Boden einen Diagnoseanschluss mit 14 Verbindungen. Ähnlich versteckt ist der Diagnoseport bei der Apple Watch.

Der HomePod ist momentan nur dazu gedacht, Musik via Streaming wiederzugeben. Natürlich wird davon einiges auch vorab gepuffert. Für ein Betriebssystem, bzw. eine Firmware muss außerdem Platz sein. Aber dass der Lautsprecher tatsächlich 16 GB Speicher besitzt, ist durchaus überraschend. In dem Gerät, das iFixit auseinander gebaut hat, stammte der Chip von Toshiba.