Gipfeltreffen

Tim Cook spricht über das Trump-Treffen: „Man ändert nichts, wenn man nur rumschreit“

In der letzten Woche lud der künftige Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, zu einem Tech Summit in seinen Trump Tower im Herzen von Manhatten ein. Die meisten Führungskräfte der großen Technologie-Unternehmen folgten der Einladung. Darunter befand sich auch Apple-CEO Tim Cook, der nun auf einem internen Messaging-Board seine Mitarbeiter über das Treffen und seine Beweggründe teilzunehmen sprach.

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Am 14. Dezember lud der zukünftige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu einem Gipfeltreffen der Tech-Elite ein. Neben Donald Trump, seinem Vizepräsidenten Mike Pence und Berater Peter Thiel waren auch Apple-CEO Tim Cook, Tesla- & SpaceX-CEO Elon Musk, Alphabet-CEO (Google) Larry Page, Microsoft-CEO Satya Nadella, Amazon-CEO Jeff Bezos und einige weitere hochrangige Mitarbeiter anderen Unternehmen anwesend. Für Cook war dieses Treffen als Trump-Gegner äußerst wichtig, denn in den vergangenen Monaten gab es immer wieder Reibereien zwischen Trump und Apple im Bezug auf die Verschlüsselung der Geräte.

In einer jetzt durch TechCrunch veröffentlichten internen Mitteilung hat sich Tim Cook nun an seine Mitarbeiter gewandt und erklärt, weshalb er bei dem Treffen teilgenommen hat:

„Wie wichtig ist es für Apple sich mit der Regierung zu engagieren?

Es ist sehr wichtig. Regierungen können unsere Bemühungen zu tun, was wir tun beeinflussen. Sie können es in eine positive und eine nicht so positive Richtung beeinflussen. Was wir tun ist uns auf Vorgehensweisen zu konzentrieren. Einige unsere Hauptfokusfelder liegen in der Privatsphäre, Sicherheit und Bildung. (...)

Da ist eine große Anzahl solcher Probleme und der Weg um sie zu verbessern, ist sich einzubringen. Persönlich empfand ich die Seitenlinie nie als erfolgreichen Ort. Der Weg, um das Ergebnis zu beeinflussen, ist es auf dem Spielfeld zu sein. Egal, ob es dieses Land oder die Europäische Union oder in China oder Südamerika ist, wir sind beteiligt. Und wir sind engagiert, wenn wir zustimmen und wir sind engagiert, wenn wir nicht zustimmen. Ich denke das ist sehr wichtig zu tun, da man nichts ändert, wenn man nur rumschreit. Man ändert Dinge, indem man jedem zeigt warum dein Weg der beste ist. (...)

Wir stehen dafür ein, woran wir glauben. Wir denken, dass ist ein wichtiger Teil von Apple und wofür es steht. Und wir werden so weitermachen."

Um es nochmal kurz zusammenzufassen: Er ist gekommen, um sich aktiv zu beteiligen. Auch wenn Cook kein Trump-Unterstützer ist, blieb er nach dem Treffen noch im Trump Tower, um sich mit dem gewählten Präsidenten noch einmal in privaterer Atmosphäre über weitere Themen zu unterhalten.

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Elon Musik , den find ich gut :) ! Autokorrektur hat sich mal wieder bemerkbar gemacht

Würde Tim Cook bei der Steuerhinterziehung an der Seitenlinie stehen, wäre vieles besser auf dieser Welt.
Aber er steht lieber im Sturm an vorderster Front.
Wer zahlt, was Apple nicht versteuert? Der kleine Mann von der Strasse!
Danke Tim, für Deine klugen Worte und Taten.
Shame on you!

Keine Steuerhinterziehungen, sondern Irland hat Steuergeschenke gemacht.
Das ist ein himmelweiter Unterschied
Ist zwar nicht so schön populär aber entspricht den Tatsachen

@kommentator: Da sind wir wieder beim "postfaktisch" einfach mal was behauptet, was man vermeintlich so gehört hat und plappert es raus. So wird eine Unwahrheit nicht automatisch zur Wahrheit. Apple hat, wie alle anderen Unternehmen dieser Welt, legale steuerverminderingen genutzt. In dem Fall bietet Irland einen sehr niedrigen Steuersatz. Das hat nichts mit Steuerhinterziehungen zu tun. Davon abgesehen, warum zahlt immer der "kleine Mann von der Straße" ? Zahlt er jetzt für Apple die entgangenen Steuern? Ich glaube der arme, kleine Mann taugt immer als Klischee um Hass gegen "die da oben" zu streuen.....kann ich einfach nicht mehr hören so ein stumpfen Schwachsinn

Inhaltlich ok, soweit man das bei fehlender Rechtschreibung und Grammatik beurteilen kann.

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