Taylor Swift wechselt von Spotify zu iTunes: Bonus-Tracks zum aktuellen Album „1989“ exklusiv auf iTunes

Egal ob man die Musik mag oder nicht: Was man nicht bestreiten kann ist, dass Taylor Swift aktuell der größte und populärste Pop-Star ist. Entsprechend interessant ist, welche digitalen Vertriebskanäle Swift sich für ihre Musik aussucht. Schließlich ist Swift nicht nur ein Vorbild für Millionen 13-jähriger Mädchen, sondern - wirtschaftlich betrachtet - auch für unzählige Musiker weltweit. Jetzt hat sich Taylor Swift entschlossen, Bonus-Tracks zum aktuellen Album „1989“ exklusiv auf iTunes zu veröffentlichen.

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Im Spätherbst des letzten Jahres hat sich Taylor Swift von der wohl meistgenutzten Musik-Streaming-Plattform Spotify verabschiedet, weil ihr das Bezahlmodell ungerecht erschien. Viele hatten Swift in dem Zusammenhang große Einbußen beim Umsatz und ihrer Popularität prognostiziert. Wirft man einen Blick zurück, muss man sagen, dass davon nicht viel zu merken war. In der ersten Woche hat sich „1989“ allein in den USA rund 1,3 Millionen Mal verkauft. Diese Grenze wurde damit erst zum 19. Mal überhaupt durchbrochen - zumindest seit der Einführung der Zählung durch Nielsen SoundScan 1991. Das letzte Album, dass diese Grenze durchbrach war übrigens „Red“, von, richtig, Taylor Swift. Nach nur einer Woche war „1989“ das meistverkaufte Album 2014 in den USA.
 

Digitaler Vertrieb

Taylor Swift scheint nicht allgemein etwas gegen Musik-Streaming zu haben. Zwar hat sie Spotify den Rücken gekehrt, „Beats Music“, das inzwischen Apple gehört, ist sie aber beispielsweise treu geblieben. Und auch für iTunes scheint sie nach wie vor etwas übrigen zu haben.
 
So wurden jetzt drei Bonus-Tracks zum Album „1989“ quasi-exklusiv auf iTunes veröffentlicht: „Wonderland“, „You Are In Love“ und „New Romantics“. Die Songs gab es bislang lediglich auf einer Special-Edition des Albums, die ausschließlich in der US-Supermarkt-Kette Target vertrieben wurde. Außerdem gab es die Songs bislang schon auf den regulären CDs in einigen ausgewählten Ländern.
 

Fokusverschiebung

Seit Apple Beats übernommen hat, scheint die Musik-Sparte bei Apple wieder mehr in Fahrt zu kommen. Exklusiv-Veröffentlichungen sind zwar nicht an der Tagesordnungen, passieren aber immer häufiger – und immer öfter sind große Namen beteiligt.
 
Ein weiterer Anhaltspunkt für ein Umdenken ist beispielsweise die Verpflichtung des BBC-Radio-1-DJs Zane Lowe für das Beats-Team. Nicht zuletzt diese Personalie führte zu neuen Spekulationen, dass Apple „Beats Music“ demnächst in iTunes integrieren würde.

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Recht hat sie! Spotify ist längerfristig der Tod aller musikalischen Kreativität und muss wieder weg!

nur wenn itunes stream eingeführt wird und apple 50% davor kassiert, dann ist es wieder gut!

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