Tablets: Ist der Hype für das iPad vorbei?

Das Apple-Event, auf dem wahrscheinlich die neuen iPad-Modelle iPad Air 2 und iPad Mini 3 vorgestellt werden, steht am Donnerstag Abend an. Grund genug, um sich die Entwicklung der Tablet-Verkäufe anzusehen. Statista zufolge könnte der Tablet-Hype bereits vorbei sein. Der Grund: Nutzer tauschen ihre Tablets langsamer aus als gedacht. Abgelöst wird das Tablet zunehmend durch das Phablet. Dies war auch der Anlass für Gerüchteköche zu glauben, Apple stelle das iPad mini aufgrund des iPhone 6 Plus ein.

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Mit Spannung wird das heutige Apple-Event erwartet, auf dem die neuen iPad-Modelle vorgestellt werden sollen. Es wird davon ausgegangen, dass das iPad Air 2 und das iPad Mini 3 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Doch wenn man sich die neueste Prognose des Online-Portals für Statistik, Statista, anschaut, kommt man ins Grübeln. Statista hat eine neue Prognose zum weltweiten Absatz von Mobilgeräten bis 2018 veröffentlicht.

IDC und Gartner haben dieses Jahr ihre Absatzprognosen für Tablets nach unten korrigiert. Während die Statistik für 2014 einen geschätzten Absatz von knapp über 200 Millionen für Tablets anzeigt, erreicht der prognostizierte Wert 303,5 Millionen im Jahr 2018. Der Tablet-Absatz wird sich in den nächsten vier Jahren somit nur leicht erhöhen. Grund dafür könnte sein, dass User ihre Tablets langsamer als gedacht austauschen. Auch scheinen viele Menschen im Alltag Tablets kaum noch zu nutzen.

Phablets lösen Tablets ab

Ein ganz anderes Bild zeichnet sich bei den Phablets ab. Laut IDC wird der Absatz der Phablets 2014 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 200 Prozent zulegen. Im Jahr 2014 liegt der weltweite Absatz bei knapp unter 200 Millionen, bis 2018 wird er voraussichtlich einen Wert von 592,9 Millionen erreichen.

Smartphones werden im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent zulegen, Tablets werden ihren Absatz hingegen nur um 6,5 Prozent steigern können. Als Vergleichswert zu der Entwicklung der Tablets und Phablets lohnt es sich zudem, die Steigerung des Absatzes bis 2018 anzuschauen. Der Statistik zufolge liegt der Absatz für Smartphones im Jahr 2014 bei rund 1,1 Milliarde, im Jahr 2018 wird er aller Voraussicht nach bei rund 1,25 Milliarden liegen.

Somit wagt Apple mit der Veröffentlichung des iPhone 6 Plus genau den richtigen Schritt, da Phablets klar im Trend liegen. Es bleibt zu hoffen, dass Apple heute Abend mit seinen neuen iPad-Modellen zu beeindrucken weiß - und die Nutzer vor allem nachhaltig davon überzeugen kann, iPads zu kaufen.  

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Also ich stell mir zum Kochen sicherlich kein Phablet in die Küche!

Apple sollte einfach ein besseres Angebot machen wenn man ein altes Gerät eintauschen möchte ! Dann läuft's auch besser.

Wäre vielleicht garnicht so schlecht. Das würde zu Teil auch das Problem lösen, die alten Geräte zum Recyceln wieder an den Hersteller zurückzugeben. Ob Apple aber wirklich für ein gebrauchtes 5s ein paar hundert Euro vergütet wage ich zu bezweifeln.

Ich verstehe diese Prognosen nicht... Ein Phablet ist immer noch zu großes Telefon, was man immer dabei hat. Dennoch zu klein für Funktionen, die auf einem iPad genau richtig groß sind. iPads werden auch gewerblich in vielen DIngen eingestzt, wo ein Phablet völlig falsch am Platz wäre. In keinster Weise würde ein Phablet ein iPad ersetzen... In meinen Augen alles Humbug. Mir ist das neue iPhone (beide Größen) eh zu groß. Steves Philosophie beim 5er war es, dass es die perfekte breite hat und daher im Gegensatz zum 4er nicht verbreitert wurde. Weil Apple aber jemand neues an der SPitze hat, der die Marke dem breiten stupiden Publikum anpassen möchte/muss, werden APple-Philosophien gebrochen... Ich hoffe, es kommt bald wieder mal ein 5s Nachfolger in Bezug auf die Größe. Ich bin ja nicht der Einzige, der die Größe des 5ers perfekt findet... Und mein iPad Mini Retina wird auch bleiben und hat seinen festen EInsatz, der durch ein 6 Plus NIEMALS ersetzt werden könnte...

Seh ich ähnlich. Außerdem wird um die Dinger viel zu viel Tamtam gemacht...

oh Mann. Wer denkt Steves Philosophie wäre "Apple als Nischenprodukt für eine kleine elitäre Gruppe" hat zuviel von dem PR-Löffel genascht.

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