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Handelskrieg 2019

Trumps Tarife bedrohten Apples Weihnachtsfest

Für den 1. September angekündigte Einfuhrzölle für Produkte aus China werden jetzt von der Trump-Administration ausgesetzt. Dabei wurden diese Zölle von zehn Prozent auf bestimmte Produkte wie Mobiltelefone und Laptops erst Anfang August angekündigt. Donald Trump präsentiert sich jetzt als Retter des Weihnachtsfestes für ein von ihm selbst geschaffenes Problem. Angeblich werde ein Handelsvertrag verhandelt.

Seit mehr als einem Jahr möchte der US-Präsident Donald Trump mit der chinesischen Regierung zu einem fairen Ausgleich der Handelsbeziehungen kommen. Sein Druckmittel sind dabei Einfuhrzölle für Produkte aus China. Zunächst im Volumen von 34 Milliarden US-Dollar mit Zöllen, dann 200 Milliarden und jetzt 300 Milliarden. In Trump'scher Eskalation sollen die Zölle von zunächst 10 Prozent auf sein Geheiß hin steigen. Auf andere Einfuhren im Wert von 250 Milliarden US-Dollar werden bereits jetzt Zölle von 25 Prozent fällig.

Donald Trump präsentiert sich jetzt als Retter des Weihnachtsfestes, denn die neuen zehn prozentigen Zölle auf Laptops, Mobiltelefone und Monitore sowie bestimmtes Spielzeug und manche Schuhe und andere Kleidungsstücke soll der ursprünglich für Anfang September geplante Einfuhrzoll erst ab dem 15. Dezember gelten. Für Apple kann jedoch nicht von einer Entwarnung gesprochen werden, denn die Zölle werden kommen. Für den neuen Mac Pro soll keine Ausnahme gemacht werden. Die Kunden werden 100 US-Dollar bei der Apple Watch (25 Prozent) oder beim nächsten iPhone (10 Prozent) sicherlich nicht gerne zahlen wollen.

Die amerikanische Unberechenbarkeit bleibt ein Problem. China wertete unlängst die eigene Währung ab, und brachte damit den US-Aktienmarkt unter Druck. Gleichzeitig importiert China kaum noch Soja aus den USA. Längst sind Brasilien und Russland zu den wichtigsten Lieferanten für Agrarprodukte geworden, so dass die US-Farmer nicht nur mit dem Preisverfall sondern auch mit fehlenden Absatzmärkte zu kämpfen haben. Aber angeblich werde ein Handelsvertrag verhandelt und die Gespräche laufen – sofern Trump das beurteilen kann: super.

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Was soll der Unsinn? Applefans zahlen jeden Preis. Da braucht sich Apple keine Sorgen zu machen. Und wenn sich wirklich jemand Apple Produkte nicht mehr leisten kann (Schicksalsschlag, Arbeitslosigkeit oder unverschuldete Notlage) würde er es nie zugeben. Er wird trotzdem weiter Apple-Geräte kaufen bis der Gerichtsvollzieher kommt. Kein Mensch will ein Mensch zweiter Klasse sein! Und genau das suggeriert die Apple Werbung. Hast du keine Apple Sachen bist du erfolglos, unwichtig und ein armer Schlucker. Nun keiner will das sein. Jeder will zu den Erfolgreichen gehören. Und daher klingeln auch unendlich die Kassen und Apple muß sich echt keine Gedanken über die Qualität und das Design machen. Der Kunde zahlt jeden beliebigen Preis. Und er wird das weiter tun. Gute Geschäfte!