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Übernahmespekulation

Spotify will SoundCloud kaufen, sich weiter gegen Apple Music wappnen

Medienberichten zufolge stehen Spotify und SoundCloud in fortgeschrittenen Verhandlungen zur Übernahme. Der skandinavische Konkurrent Apples will die Podcast- und Musik-Plattform kaufen, die vorwiegend von nutzergenerierten Inhalten profitiert.

Kann das die richtige Strategie sein? Während Apple Music zunehmend mehr exklusive Inhalte anbietet, die vorderhand viel Geld gekostet haben, ist Spotify scheinbar auf eine andere Strategie aus, die keinesfalls gratis sind. Das Unternehmen, so heißt es nun, sei in Gesprächen zur Übernahme von SoundCloud. Die Plattform bietet vor allem Podcasts oder Musik an, die individuelle Nutzer dort hochladen.

SoundCloud deutlich kleiner als Spotify

SoundCloud spielt dabei keineswegs in der Größenordnung Spotifys. Die Plattform hat ihrerseits im März ein bezahltes Musikstreaming-Angebot ins Portfolio aufgenommen. Dies soll bislang 100.000 Abonnenten generiert haben. Darüber hinaus kann SoundCloud allerdings auf 125 Millionen von Gratis-Accounts blicken, die Spotify wohl ins Auge gefasst hat. Spotify hingegen meldete zuletzt 40 Millionen bezahlte Abos bei über 100 Millionen Gratis-Accounts, die durch Werbung finanziert sind. Den Bericht der Financial Times wollten weder Spotify noch SoundCloud kommentieren.

Grundsätzlich scheint das neue Geschäft mit Streaming-Musik sich „endlich“ bezahlt zu machen. Die US-Musikindustrie meldete erstmals seit Jahren wieder einen Anstieg der Gewinne. Diese sollen größtenteils durch Musik-Streaminginhalte generiert worden sein. Doch noch können in den USA Streamingumsätze die wegbrechenden CD-Verkäufe nicht vollständig kompensieren.

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