hello again - Totgesagte leben länger

Das sind die neuen Macs - was sie können, was sie kosten: Der Überblick

Die neuen Modelle des MacBook Pro werden ab sofort in 13- und 15-Zoll-Ausführungen angeboten und sind mit den neuesten Intel-Prozessoren Core i5 und i7 ausgestattet. Als Besonderheit bieten die 2016er-Baureihen den sogenannten „Touch Bar“ zwischen Display und Tastatur. Der schmale Touchscreen ersetzt die Funktionstasten, ändert seinen Inhalt je nach Anwendung und bringt Touch ID auf das MacBook Pro.

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Eröffnung der Veranstaltung

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Tim Cook eröffnete das heiß erwartete Event „hello again“ rund um die neuen Macs des Jahres 2016 mit einem Film und einer Ankündigung für eine neue Website zur Unterstützung von Anwendern mit Behinderung. Der anschließende Rückblick auf den Start von iPhone 7 und iOS 10 stützte sich stark auf die neue Foto-Funktionen wie den Porträt-Modus des iPhone 7 Plus. Die Besprechung der Einführung von Apple Pay in Japan, der neuen Apple Watch und des watchOS 3 rundeten die Einleitung ab.

(Bild: Apple)

Neue Fernseh-App für Apple TV und iOS

(Bild: Apple)

Das Kultspiel Minecraft kommt ebenso neu auf Apple TV wie eine interaktive Live-Einbindung von Twitter in das Fernsehbild zum Beispiel laufender Sportveranstaltungen. Die Hauptankündigung zu Apples TV-Box war jedoch klar Apples neue eigene App des schlichten Namens „TV“, die sowohl auf Basis der Nutzung durch den Anwender als auch passender, kuratierter Empfehlungen Programm macht. Sie steht übergreifend auf Apple TV, iPhone und iPad zur Verfügung. Siri macht dabei das Auffinden der über die Kanäle, beziehungsweise Apps verstreuten Inhalte ab Ende 2016 in den Vereinigten Staaten zum Kinderspiel.

Das neue MacBook Pro mit Touch Bar und Touch ID

(Bild: Apple)

Der Mac bewegt die Welt nach vorn, und Apple den Mac, erklärte Tim Cook in seiner Einleitung zum Thema Macintosh, die das 25. Jubiläum eines der ersten PowerBooks (Modell 170) feierte und auf die über die Jahrzehnte von Apple gelieferten Neudefinitionen des tragbaren Rechners abhob. Es folgte die Vorstellung des neuen MacBook Pro in völlig neuem Design mit OLED-Leiste: Dünner und leichter als je zuvor. In 13-Zoll nur 14,9 Millimeter dünn und 23 Prozent weniger voluminös, in 15-Zoll nur mehr 15,5 Millimeter dünn und 20 Prozent weniger voluminös als sein Vorgänger. Die Tastatur ist mit dem Butterfly-Mechanismus der zweiten Generation ausgeführt und das Trackpad ist abermals gewachsen.

(Bild: Apple)
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Der „Touch Bar“ des neuen MacBook Pro, der als anpassbarer, länglicher OLED-Touchscreen oberhalb der Tastatur die seit Jahrzehnten gewohnten Funktionstasten ablöst, bietet je nach derzeit laufender Anwendung unterschiedliche Optionen: Herkömmliche Funktionstasten, Tasten zur Systemsteuerung, sowie App-spezifische Werkzeuge, Textvorschläge beim Tippen, Emojis, Vorschauen kompletter Bildschirminhalte, Fotos und Videos. Craig Federighi demonstrierte mehrere Apple-Apps wie den Finder, Safari und Mail in ihrer neuen Form mit „Touch Bar“. Ganz rechts in der Touchbar integriert findet sich beim neuen MacBook Pro ein Touch-ID-Sensor, der Vorgänge wie Einloggen, Benutzerwechsel, Einkäufe und Bezahlungen ermöglicht, wie man es von iOS-Geräten gewohnt ist.

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In Phil Schillers Präsentation folgte die Aufzählung der restlichen technischen Daten der neuen MacBook Pros mit Fokus auf die verbauten Thunderbolt-3-Schnittstellen, die bis zu zwei 5K-Displays betreiben und die Geräte an jeder beliebigen Buchse mit Strom versorgen lassen. Gastpräsentatoren für Videoschnitt, Photoshop und eine DJ-Software mit Unterstützung des „Touch Bar“ betteten das rundum als revolutionär gefeierte neue Werkzeug in die Kontexte gängiger Anwendungen ein.

Modelle, Preise und Verfügbarkeiten der neuen MacBook Pros

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(Bild: Apple)

Apple bietet die neue Generation des MacBook Pro in mehreren erweiterbaren Basisvarianten sowie in Silber und Spacegrau an. Das günstigste MacBook Pro mit 13-Zoll-Display behält die Funktionstasten bei, bietet nur zwei Thunderbolt-2-Ports und startet ab nächster Woche bei 1.699 Euro. Das mittlere 13-Zoll-Gerät hat den neuen Touch Bar mit Touch ID an Bord, bietet einen schnelleren Prozessor, bessere Grafikleistung und kommt für 1.999 Euro in drei bis vier Wochen in den Handel. Der Top-13-Zöller setzt mit 512 GB SSD noch einen drauf und erscheint ab 2.199 Euro ebenfalls in drei bis vier Wochen am Markt. Die beiden 15-Zoll-Geräte unterscheiden sich in Prozessor- und Grafikleistung sowie der SSD-Kapazität und kommen in auch in drei bis vier Wochen in den Handel.

(Bild: Apple)

Fazit

Was lange währt wird endlich... bahnbrechend? Mit dem Motto „hello again“ legte Apple im Vorfeld die Messlatte für die heutigen Vorstellungen vielleicht einen Tick zu hoch. Derart bei Apple gegrüßt hatten zuvor nämlich lediglich der Ur-Mac von 1984, der Unternehmensretter iMac und das bis heute vom Markt nicht verkraftete iPhone.

Das Trackpad des MacBook Pro ist heuer weiter gewachsen, und zwischen Display und Tastatur prangt mit dem „Touch Bar“ nun ein kontextsensitiver Touchscreen inklusive Touch-ID-Sensor. Damit sind zwei weitere iOS-Bedienelemente „Back to the Mac“ gekommen. Eine flächendeckend systemweite und App-spezifische Unterstützung ist anzunehmen, und deshalb wird das Feature auch anschlagen. Wie gut, werden Anwender und Verkäufer in den kommenden Wochen und Monaten berichten.

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Ich war eigentlich fest entschlossen mir das neue MBP zu kaufen. Aber die Preise sind schon echt extrem. 300€ Aufpreis für die Touchleiste ist wirklich zu viel. Auch die 8GB Arbeitsspeicher sind nicht mehr Zeitgemäß. Für das Upgrade auf 16GB bekommt man ja schon ein billiges Windows Notebook...

Hoffentlich gibt es bis Weihnachten irgendwelche Aktionen, bei denen man ordentlich sparen kann.

Wer ordentlich sparen will ist bei Apple definitiv falsch. Nix für ungut

Also bei Mactrade und anderen Anbietern konnte man mit Studentenrabatt ordentlich sparen. Kann natürlich sein, dass du jemand bist der immer möglichst viel zahlen möchte. Aber 2000€ für das Einstiegsmodell mit OLED-Leiste ist selbst für Apple lächerlich bei den specs...

Hallo Mister, keiner zahlt gerne zu viel das ist schon klar es geht mir mehr um die grundlegende Preisgestaltung. Klar sind 2000 Euro für das Einstiegsmodell schlicht und einfach überzogen aber das liegt bei Apple doch in der Natur der Sache :-) ich wollte eher damit sagen wenn man ein Notebook dieser Preisklasse kauft sollte es noch drauf ankommen ob ich jetzt ein paar Prozent spare oder nicht, es gibt andere Hersteller mit besserem Preis-Leistungsverhältnis.

Schade, leider wieder kein ApplePay für Deutschland. Auf Frickellösungen mit ausländischen Banken&Karten hab ich keine Lust.

Dafür halten die Geräte oft deutlich länger als vergleichbare Windows Büchsen.
Mein 2010 MacBook mit 8 GB und 512 SSD rennt wie Sau und ist super zuverlässig.

So ist es. (siehe IBM Studie). Ein bissel gnädiger könnte die Aufpreispolitik für mehr Speicher bei SSD und Arbeitsspeicher aber gerne sein.

Meine Begeisterung hält sich in Grenzen: es ist eben nicht die neueste Intelprozessorenversion, die Akkus sind kleiner!, kein USB-Anschluss, kein Kamerakartenanschluss usw. - da nützt mir diese neue Touch-Leiste wenig als Ausgleich! Gut: wegen der Anschlüsse könnte man sich ein USB-C-Dock leisten (kostet aber auch noch mal ca. 200 Euro). Aber dann kostet mich das neue MacBook Pro, in der Konfiguration, in der ich es brauchen würde, über 3000 Euro...Ich werde es noch nicht kaufen - eventuell abwarten, welche Erfahrungen erste Käufer schreiben und es mir in einem AppleStore ansehen. Ich überlege sogar, ob ich mir nicht ein altes MacBookPro aus Lagersbeständen günstig kaufen soll. Manchmal denke ich inzwischen sogar daran, doch noch zu Windows zu wechseln, obwohl ich das Betriebssystems bis heute überhaupt nicht mag (ständig geht da irgendwas nicht - ich habe eine PC-Dose als Testgerät zuhause - mag damit aber nicht wirklich arbeiten). Daher werde ich erst mal weiterhin mit meinem MacBook Pro von 2012 arbeiten.

Meine Absicht möglichst bald ein neues MBP zu kaufen ist gerade arg in Wanken gekommen. Ich kann mit fast allen Neuerungen gut leben, aber das neue USB3 Ladekabel ist der Witz des Jahrtausends. Es gibt nicht einen plausiblen Grund das bisherige Konzept mit der magnetischen Kupplung aufzugeben. Wenn meine Tochter wieder mal über das Kabel stolpert, muss ich in Zukunft damit rechnen, dass sich der USB3 Ministecker pulverisiert und die Buchse im MBP auch gleich noch im Eimer ist.
Da hat das Design Team bei Apple das Hirn wohl komplett abgeschaltet!

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