Nicht an Nachfrage gebunden

Sharp will mehr iPhone-Kamera-Module produzieren

Das von Foxconn übernommene Unternehmen Sharp möchte seine Anteile am japanischen Kamera-Linsen-Modul-Macher Kantatsu erhöhen. Das Investment sei strategischer Natur, um den Konkurrenten Largan Precision beim Werben um Aufträge Apples auszustechen. Am Ende würde Sharp mehr Linsen-Module für das iPhone fabrizieren.

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Mitarbeiter von Sharp wurden in einem Schreiben von Präsident Tai Jeng-wu darüber informiert, dass man gerne „vertikale Integration“ in Form von Investments und Übernahmen ausführen möchte. Das heißt, man möchte innerhalb der Zuliefererkette investieren, um Synergieeffekte bei der eigenen Produktion und Geschäftsbeziehungen ausnutzen zu können.

Es heißt, Apple habe den Linsen-Modul-Macher Kantatsu aus Japan vor nicht allzu langer Zeit mit neuem Equipment ausgestattet. Sharp besitzt schon jetzt 44 Prozent an Kantatsu und würde damit sein Investment nur ausbauen. Kantatsu sei in der Lage, Kamera-Module für mehr als 12 Megapixel Auflösung zu fertigen.

Foxconns Übernahme von Sharp wurde in diesem Zusammenhang auch als vertikale Integration gesehen. Das Unternehmen ist Apples größter Fabrikant. Es ist jedoch ungewiss, ob man Apple in naher Zukunft mit Displays von Sharp wird beliefern können. Denn das neue iPhone soll gebogene OLED-Displays erhalten. Sharp müsse seine OLED-Kapazität jedoch noch erweitern. Entsprechend wird angenommen, dass Samsung Displays für das kommende iPhone fertigen soll.

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